Montag, 20. November 2017
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Kühbach

Die Muschel mit den Streifen

Muscheln gibt es nicht nur im Meer, sondern auch im Süßwasser. Durch ihre Zeichnung besonders auffällig ist die Zebramuschel. Die Art, die nicht von ungefähr auch Wandermuschel genannt wird, nutzt eine einfache und effektive Art der Verbreitung, indem sie sich unter anderem einfach an Schiffsrümpfe heftet.

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31. August 2014

 

Beilngries

Wenn die Gespinstmotte webt

Sehen sie nun „schaurig-schön“ und „anmutig-gespenstisch“ aus? Oder „einfach nur eklig“? Ansichtssache. Ein ungewöhnliches Bild bieten die kahl gefressenen und mit silbrig-weiß gesponnenem Netz umwebten Traubenkirschenbüsche aber allemal, wenn die Gespinstmotte sie in Beschlag genommen hat.

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29. August 2014

 

Die Langflüglige Schwertschrecke
Ingolstadt

X wie Xiphidium: Die Schrecke mit dem langen Bohrer

Wenn die Rede auf Heuschrecken kommt, denkt so mancher an gefräßige Schwärme. Von den bayerischen Arten sind solche Plagen aber nicht zu erwarten. Beispiel für die Vielfalt der Schrecken im Freistaat ist das Xiphidium, das auch Langflügelige Schwertschrecke genannt wird.

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28. August 2014

 

Geisenfeld

Der Waller – größer geht’s nicht

Es ist das Größte, was einem Fischer hierzulande an den Haken gehen kann. Über den Waller, auch unter dem Namen Wels bekannt, gibt es viele Geschichten, auch aus der Region. So hatte ein 36-jähriger Geisenfelder im Mai 2013 ein stattliches Exemplar mit 2,41 Metern und einem Gewicht von 92 Kilogramm aus einem Weiher bei Ilmendorf (Kreis Pfaffenhofen) gezogen.

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26. August 2014

 

Neuburg Schrobenhausen

Ode an die Unke

Der Unke wurde in der Mythologie lange böse mitgespielt. Als Unheilsbotin diffamiert, galt die Feuerkröte als Verkünderin schlechter Omen, ihr Ruf als Drohung des Todes.

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25. August 2014

 

Neuburg

Kampf ums Überleben

Seine Flügel sind dunkelbraun und violett gefärbt, der Rand ist cremefarben bis hellgelb und leicht gezackt – der Trauermantel ist in unserer Region jedoch nur noch selten zu finden. Der Schmetterling wurde deshalb als mehr oder weniger stark gefährdet eingestuft.

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24. August 2014

 

Pfaffenhofen

Gefräßige Pflanze ohne Wurzeln

Eine der wenigen, bei uns heimischen fleischfressenden Pflanzen ist der südliche Wasserschlauch (Utricularia australis). Bei uns ist die Art sehr selten und steht sogar auf der Roten Liste.

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22. August 2014

 

Ingolstadt

Die Biene des Wassers

Sie sind wahrlich nicht anspruchsvoll und deswegen auch in nahezu allen Regionen Bayerns zu finden. Rückenschwimmer gehören zu den Wanzen und kommen in ganz Europa, Nordafrika und bis nach China vor. In Deutschland gibt es fünf Arten. Meist sieht man sie – knapp unter der Wasseroberfläche treibend – in kleinen, dicht bewachsenen, stehenden oder langsam fließenden Gewässern.

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21. August 2014

 

Weichering

Kleines Glibbertier

Bei Quallen denkt man normalerweise an den Urlaub am Meer. Dort gehören die schwabbeligen Tiere zum Strandalltag. Allerdings ist die Qualle in den vergangenen 100 Jahren auch in unserer Region heimisch geworden: Wer also in einem Weiher auf sie stößt, sollte nicht zu sehr überrascht sein.

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20. August 2014

 

Hilpoltstein

Ein bunter Vogel mit vielen Namen

Er ist nicht selten, hat ein farbenprächtiges Federkleid wie ein tropischer Vogel – und doch ist der Pirol kaum zu sehen. „Man muss wissen, wie er ruft“, sagt Thomas Rödl vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Hilpoltstein. „Und wenn man ihn hört, muss man weit nach oben schauen.“

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Haubentaucher
Ingolstadt

Der elegante Feigling

Eigentlich ist er ein wunderschönes Tier. Ein elegantes Prachtkleid von schneeweißen über kastanienbraunen bis tiefschwarzen Federn schmückt den Körper, gekrönt durch die namensgebende, rotbraun und schwarz gefärbte Federhaube. Durch seinen langen, weißen Hals und die schwarz umrandete Halskrause ist er vor allem auf stehenden und langsam fließenden Gewässern leicht zu erkennen.

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19. August 2014

 

Orchidee
Eichstätt

Exotische Blüte als Delikatesse

Die Orchidee gilt als Luxuspflanze. Man verbindet mit ihr warme, ferne Regionen. Hierzulande erwarten wohl die meisten das Gewächs vor allem in Gärtnereien oder gut sortierten Blumenläden – nicht aber in freier Wildbahn. Aber auch dort gibt es sie.

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18. August 2014

 

Eichstätt

Stupsnase mit Seltenheitswert

Dieser Name ist Programm: Der Fisch heißt tatsächlich „Nase“. Zu verdanken hat er das der Tatsache, dass das breite Maul weit unten liegt – mit dem Ergebnis, dass die Kopfspitze an eine Stupsnase erinnert.

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17. August 2014

 

Ingolstadt

Wenn die Molche balzen

Drei der vier in Bayern vorkommenden Molcharten sind in unserer Region heimisch – Kammmolch (gefährdet laut Roter Liste), Bergmolch und Teichmolch. Der Fadenmolch dagegen lebt nur in Nordbayern. Mit Handspannenlänge ist der Kammmolch der Riese unter den dreien, die anderen werden maximal zwölf, meist zehn Zentimeter lang.

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14. August 2014

 

Eichstätt

Seltene Verwandtschaft der Stockente

Die Löffelente unterscheidet sich optisch hauptsächlich durch ihren auffällig geformten Schnabel von ihren Verwandten, den Stockenten. Der Schnabel ist sehr lang und vorne löffelartig verbreitert – daher kommt auch der Name. Der Schnabel wird von der Ente wie ein Sieb für die Futtersuche genutzt.

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13. August 2014

 

Schrobenhausen

Nur wenige bayerische Urgewächse

Die Invasion kam aus Amerika. Gerade mal zwei der sechs in Bayern nachgewiesenen Flusskrebsarten sind echte bayerische Geschöpfe: der Edel- und der Steinkrebs. Sie sind von den US-amerikanischen Einwanderern längst zurückgedrängt worden, denn die sind fruchtbarer und vermehren sich schneller.

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12. August 2014

 

Hilpoltstein

Die Jungfer in der Libellen-Disco

Wenn leichte Wellen das Wasser kräuseln und es im Sonnenschein schön glitzert, werden Jungfer und Adonis schwach: In der „Libellen-Disco“ schwirren die geflügelten Insekten umher und treffen sich zur Paarung.

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11. August 2014

 

Eichstätt

Die Göttin des Regenbogens

An den Flüssen und Bächen im Übergangsbereich zwischen Wasser und Land oder an nassen Stellen auf Wiesen leuchtet es zwischen Mai und Juni häufig gelb – dann blüht die Wasserschwertlilie, auch gelbe Iris genannt.

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08. August 2014

 

Pfaffenhofen

Gelb und giftig

Strahlend gelb leuchten ihre Blüten um diese Jahreszeit aus vielen stehenden und sehr langsam fließenden Gewässern wie der Altmühl oder dem Wellenbach bei Vohburg. Darunter schwimmen große grüne Blätter auf der Wasseroberfläche ober stehen an dicken Stielen daraus hervor.

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07. August 2014

 

Hilpoltstein

Die Rückkehr der Adler

Ein knorriger Ast an einem abgestorbenen Baum, der am Ufer der Donau steht: Solche Plätze mag der Fischadler. Da macht er schon mal Rast, gerne auch für ein paar Tage. Und Vogelfreunde hoffen, dass er in der Region bald nicht nur als Gast zu sehen ist: „Die Chancen auf eine Wiederansiedlung stehen gut“, sagt Thomas Rödl vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Hilpoltstein.

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06. August 2014

 

Eisvogel
Altmühlalb

Der Eisvogel mag kein Eis

Er baut sein Nest in armlange Röhren, die vorwiegend das Männchen mit Schnabel und Füßen in lehmige Steilwände an Flussufern gräbt. Das Eisvogelweibchen arbeitet kaum mit, bestimmt aber wohl, welche von mehreren angefangenen Röhren letztlich fertiggestellt wird.

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05. August 2014

 

Ingolstadt/Neuburg

Ein Königreich für den Huchen

Unter den Edelfischen ist er der König, und Kenner sprechen respektvoll über ihn: Der Huchen beherrscht seinen Lebensraum, ein großwüchsiger Räuber und Traum aller fachkundigen Angler. In unserer Naturschutz-Gesellschaft gilt der „Donaulachs“ als Indikator für wiedergewonnene Gewässerqualität.

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04. August 2014

 

Ingolstadt

Zuckende Schwärme in der Luft

In ihrem kurzen Leben als erwachsene Insekten spielen sie nur eine untergeordnete Rolle, ihre Larven aber dienen vielen Tieren als Nahrung. Nur wenn die von Fachleuten auch Chironomidae genannten Zuckmücken nach – meist temperaturbedingtem – Massenschlupf in großen Schwärmen auftreten, fallen sie auf.

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03. August 2014

 

Neuburg/Schrobenhausen

Ziemlich schlechter Ruf

Fünf Kubikmeter Erde – viele Dutzend Schubkarrenladungen also – bewegt eine einzelne Bisamratte im Laufe ihres Lebens. Setzt man das in Relation zur hohen Fruchtbarkeit der Tiere und ihrer recht ansehnlichen Lebenserwartung von bis zu zehn Jahren, ist gut nachzuvollziehen, dass das Auftauchen der Bisamratte nicht unbedingt auf großes Hallo stößt.

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01. August 2014

 

Ingolstadt

Der Bewundernswerte

Er gilt in weiten Teilen Europas als Delikatesse, um seinen Lebenswillen ranken sich Legenden. Es gibt ihn in fast allen Gewässern im Donauraum – und doch gehört er eigentlich nicht hierher. Die Rede ist vom Aal. Sein Lebenszyklus ist bewundernswert: Er schlüpft in der Sargassosee im westlichen Atlantik – auch wenn dort bislang noch nie laichende Aale gesichtet wurden.

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