Donnerstag, 30. März 2017
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Ingolstadt: Die Nacht von Hinterkaifeck
Ingolstadt

Die Nacht von Hinterkaifeck

Ingolstadt (DK) Das Bayerische Polizeimuseum im Turm Triva ist am kommenden Freitag - dem 95. Jahrestag des Sechsfachmordes von Hinterkaifeck - bis 21.30 Uhr geöffnet.

Ausstellung Hinterkaifeck

''Es ist ein Mythos und bleibt ein Mythos''

Ingolstadt (DK) Er ist schon oft in der Nähe des Tatorts mit dem Auto unterwegs gewesen, wissend, was dort im Schrobenhausener Land in der Nacht zum 1. April 1922 Schreckliches geschehen ist.

Ingolstadt: Böses Gerede und düstere Geschichten
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Böses Gerede und düstere Geschichten

Ingolstadt (DK) Was hat sich der Fotograf nur bei diesem Arrangement gedacht? Ein fürchterlich makabres Bild. Auf dem Hinterkaifeck-Hof stehen sechs Särge. Direkt daneben ein Kinderwagen mit zertrümmertem Dach. Darin ist Josef Gabriel ermordet worden, er war zweieinhalb Jahre alt.

Peter Leuschner: Der erste Hinterkaifeck-Forscher

Ingolstadt (sic) "Klatschend schlägt der hölzerne Laden gegen das Küchenfenster. Viktoria, die junge Bäuerin, die eben ihr Jüngstes in den hochräderigen Kinderwagen bettet, hebt den Kopf, dann eilt sie ans Fenster." Draußen tobt ein Sturm.

Ingolstadt: "Eine forensische Katastrophe"
Ingolstadt

"Eine forensische Katastrophe"

Ingolstadt (DK) Der Anruf aus Schrobenhausen geht um 18.15 Uhr im Münchner Polizeipräsidium an der Ettstraße ein. Viele Beamte sind da schon daheim. Es ist Dienstag, der 4. April 1922. Seit der Entdeckung der sechs Toten sind knapp drei Stunden vergangen. Schneller schaffen es die beiden ersten Polizisten am Tatort nicht, die Alarmkette in Gang zu setzen. Die Gendarmen aus Hohenwart sind vom Wangener Bürgermeister Georg Greger gerufen worden und treffen mit ihm um 18 Uhr in Hinterkaifeck ein, kurz darauf kommen Polizisten aus Schrobenhausen. Sie sperren den Tatort ab; zu spät, wie sich bald herausstellt.

Ingolstadt: Ein Vaterunser für die kleine Cilli
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Ein Vaterunser für die kleine Cilli

Ingolstadt (DK) Ein bisschen merkwürdig kommt ihm die Sache schon vor: Auf dem ganzen Hof kein Mensch zu sehen, alle Türen versperrt, im Stall brüllt das Vieh, der im Freien angebundene Wachhund, ein Spitz, bellt wie wild. Albert Hofner geht um das Bauernhaus und den Stall herum, schaut in jedes Fenster, klopft. Nichts. Es ist Montag, der 3. April 1922, gegen neun Uhr am Vormittag, als der junge Monteur aus Reichertshausen in Hinterkaifeck eintrifft. Da sind die Bewohner des einsamen Hofs schon seit mehr als 48 Stunden tot.

Ingolstadt: Hiebe aus der Finsternis
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Hiebe aus der Finsternis

Ingolstadt (DK) Die Obduktion fand am Tatort statt. Unter freiem Himmel. Der Neuburger Landgerichtsarzt Dr. Johann Baptist Aumüller und Kanzleiassistent Heinrich Ney ließen eine weiße Tür aushängen und legten sie auf zwei Holzböcke. Es war Donnerstag, der 6. April 1922. Zwei Tage zuvor hatten Nachbarn die sechs Toten auf dem Bauernhof entdeckt.

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