Warten auf den Richterspruch
Berlin (DK) Nur ein Zwangsgeld aber kein Pauschalbetrag wird fällig, wenn Deutschland die Vorratsdatenspeicherung nicht umsetzt. Was klingt wie eine Spitzfindigkeit, hat aber weitreichende Folgen. Es bedeutet nicht weniger, als dass die Vorratsdatenspeicherung fürs Erste vom Tisch ist.
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"Deutschland hatte viele Jahre Zeit"
Brüssel (DK) In Brüssel geht die Geduld zu Ende: Wenn Deutschland bei der Vorratsdatenspeicherung nicht einlenkt, zieht die EU-Kommission vor Gericht. Gestern Nacht lief ein Ultimatum an die Bundesregierung ab. Doch ein Ende des Berliner Koalitionsstreits um das Thema ist nicht in Sicht.
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Brüssel droht Deutschland mit Strafe
Berlin (DK) „Die EU-Kommisson wird sicherstellen, dass der Bruch des EU-Rechts ein Ende hat“, warnte ein Sprecher der Brüsseler Behörde gestern. Adressat: Die Bundesregierung in Berlin. Streitpunkt: Die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikations- und Internetdaten.
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„Die digitale Technik verlangt vom Bürger, viel wachsamer zu sein“
Ingolstadt (dk) Vorratsdatenspeicherung. Das war vor vier Jahren das Stichwort, als der Donaukurier mit einer schwarzen Titelseite gegen die Einschränkung von Grundrechten
protestierte. Das Thema ist nach wie vor aktuell: Wir sprachen mit Bundesjustizministerin
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) über ihre Gesetzespläne und über die Gefahren der digitalen Technik.
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Was soll das bringen?
Regensburg (DK) 35 000 Bürger hatten geklagt – mit Erfolg: Im März 2010 kippten die Karlsruher Richter das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung.
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Parlamentarier müssen Farbe bekennen
Regensburg (gi) Es ist eine neue Wortschöpfung: Callshop Meeting. Dahinter verbirgt sich eine neue Form des Protestes, bei dem sich kritische Bürger in einem Internetcafé treffen, um EU-Abgeordnete anzurufen. Am 5. Mai startet in Regensburg der bundes- und EU-weit erste Testlauf.
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