Mittwoch, 30.05.2012 |

 

München: Vorerst stillgelegt

Vorerst stillgelegt

München (DK) Vor knapp sechs Monaten hat Microsoft mit Streetside sein Konkurrenzangebot zu Google Streetview in Deutschland gestartet – jetzt ist der Dienst abgeschaltet worden. Auf eine Anfrage unserer Zeitung teilte ein Microsoft-Sprecher gestern mit, sein Unternehmen reagiere damit auf Datenschutzprobleme.
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"Im Zweifel für die Grundrechte"

Berlin (DK) Vor dem heutigen Spitzentreffen von Politik, Wirtschaft und Verbraucherschützern fordert Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) eine umfassende gesetzliche Regelung für Geodatendienste. "Der Computer ist für viele bereits heute zum Speicher ihrer Gedanken geworden", erklärte Leutheusser-Schnarrenberger gestern gegenüber unserer Berliner Redaktion.
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Mehrere hunderttausend Menschen haben nach einem Bericht des Magazins "Spiegel" bereits Widerspruch gegen die Veröffentlichung ihrer Hausfassade in dem Internetdienst Google Street View eingelegt.

Google Street View: Offenbar hunderttausende Widersprüche

Mehrere hunderttausend Menschen haben nach einem Bericht des Magazins "Spiegel" bereits Widerspruch gegen die Veröffentlichung ihrer Hausfassade in dem Internetdienst Google Street View eingelegt.
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Demo gegen Datengier

Berlin (dk) Unter dem Motto "Freiheit statt Angst" haben am Wochenende rund 7500 Bürger auf dem Potsdamer Platz in Berlin für mehr Bürgerrechte und Datenschutz demonstriert. Ein Bündnis aus 127 Organisationen, Parteien und Verbänden hatte zu dem Protestmarsch aufgerufen.
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Die stille Angst des Weltkonzerns

San Francisco (DK) Eine fünfzehn Meter hohe Eiche mit einer breiten Krone überschattet die Terrasse eines Starbucks-Cafés an der Sandhill Road in Stanford. Auf jedem zweiten Tisch steht ein Laptop. Die Gäste haben ihre Stimmen gedämpft, man hört nur Wortfetzen: "My company . . .", "I show you. . .". Das Silicon Valley geht seiner Arbeit nach.
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Riedenburg: "Das Bohren dicker Bretter"

"Das Bohren dicker Bretter"

Riedenburg (DK) Der Ort für dieses politische Interview war von Ilse Aigner höchst ungewöhnlich gewählt: ein italienisches Eiscafé an der Uferstraße in Riedenburg (Kreis Kelheim).
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In der Debatte um den Straßenbilderdienst Street View fordert der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar ein zentrales Widerspruchsregister gegen Veröffentlichungen persönlicher Daten im Internet. (Archivbild)

Datenschutzbeauftragter will zentrales Widerspruchregister

In der Debatte um den Straßenbilderdienst Street View fordert der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar ein zentrales Widerspruchsregister gegen Veröffentlichungen persönlicher Daten im Internet.
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Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) gerät beim Thema Google Street View zunehmend unter Druck.

"Sorgfalt geht vor Schnelligkeit"

Berlin (DK) Sie selbst hat längst Widerspruch gegen die Ablichtung ihres Wohnhauses für den Internet-Dienst Street View eingelegt. Nun bereitet Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) gesetzliche Regeln für derartige Angebote vor. Mit der Ministerin sprach unser Korrespondent Rasmus Buchsteiner.
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Google machen zu Beginn der Widerspruchsfrist für Street View technische Probleme zu schaffen: Das Internetformular für Widersprüche gegen die Veröffentlichung von Straßenfotos auf Street View funktioniert vorerst "nicht auf allen Internet-Browsern".

Google bei Street-View-Widersprüchen mit Technikproblemen

Mit Technikproblemen ist beim Internetkonzern Google die Widerspruchsfrist für den Straßenbilderdienst Street View angelaufen. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) forderte indes eine Verlängerung der Widerspruchsfrist auf acht Wochen.
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Street View Archivfoto

Googles Widerspruchstool ist online

Hamburg (dk) Google hat die Website, auf der Häuser und Grundstücke von der Darstellung in Street View ausgeschlossen werden können, heute online gestellt. Bürger, die nicht damit einverstanden sind, dass ihre Wohnung im Internet veröffentlicht werden, können dort ihr Veto einlegen.
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Nach dem Skandal in Deutschland hat der US-Internetriese Google auch in Australien Ärger wegen Datenschutzverletzungen durch seinen umstrittenen Straßenfoto-Dienst Street View.

Don Alphonso: Warum ich mich vor Google schütze

Google setzt Hausbesitzern und Mietern die Pistole auf die Brust: In zwanzig deutschen Großstädten "dürfen" innerhalb von vier Wochen Hausbesitzer und Mieter Einspruch gegen die Abbildung ihrer Häuser, Wohnungen, Umfelder und Lebensverhältnisse erheben.
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