Mexiko-Stadt: geschätzte 25 Millionen Bewohner, Menschen, Smog, Dreck, Lärm, Kriminalität. Kann man trotzdem hier leben? Ja! Wie, das erfahren Sie im Oktober und November von Barbara Schröter. Die junge Frau aus Baar-Ebenhausen lebt und forscht für sechs Monate in Mexiko Stadt. Jeden Mittwoch schreibt uns die 28-jährige Politikwissenschaftlerin.
Tortillas, Kaktus und Leguan
Mexiko-Stadt (DK) Gefällt dir Mexiko? Schmeckt dir das Essen? Diese beiden Fragen bekomme ich immer direkt hintereinander gestellt, was den hohen Stellenwert des Essens in der mexikanischen Kultur verdeutlicht. Doch was genau ist die mexikanische Küche? Chili con Carne, Burritos und dazu ein mit Tequila versetztes Desperados-Bier? Nein, eigentlich nicht.

Diese Fladen sind zwar schwarz, aber nicht angebrannt. Diese so genannten Huaraches sind aus dunklem Mais. Sie werden auf dem "Comal Blech" geröstet.
Denn dort lauert die Verführung! Es gibt fast keine Straßenecke, an der es keine „Imbissbuden“ gibt, oder Verkäufer, die die verschiedensten Dinge aus ihren großen Kochtöpfen zaubern. Eine Alternative zur Straße ist der jeweilige Markt in der Nachbarschaft. Die meisten Köstlichkeiten bestehen aus Mais, dem mexikanischen Grundnahrungsmittel.
In seiner Urform belassen, wird er als Maiskolben - „Elote“ - gegrillt oder gekocht und danach mit Limettensaft, Mayonnaise, Weichkäse und Chilipulver versehen.
Die Variante für Beiß-Faule und Gebissträger heißt „Esquite“: Man muss nicht mehr in den Kolben beißen, sondern bekommt die einzelnen Körner schon abgepellt samt der erwähnten Zutaten im Becher.

In ein Maisblatt eingerollter Maisbrei wird zum Frühstück oder zum Abendessen gegessen. Das heißt Tamal.
Seite
- Die Maya – früher und heute
- Kurioses aus dem Alltag
- Land der Gauner, Verbrecher und Drogendealer
- El día de los muertos - Tag der Toten
- Ein Land mit vielen Gesichtern
- Auf der Puppeninsel
- Anfängerfehler!
- Mein mexikanisches Leben
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Machen auch Sie einen längeren Auslandsaufenthalt? Schreiben Sie gerne und gut? Dann melden Sie sich bei uns (online@donaukurier.de). Wir suchen immer gute Korrespondenten für unsere Reisekolumne. Wir freuen uns.
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