Mittwoch, 30.05.2012 |

 
Mexiko-Stadt: geschätzte 25 Millionen Bewohner, Menschen, Smog, Dreck, Lärm, Kriminalität. Kann man trotzdem hier leben? Ja! Wie, das erfahren Sie im Oktober und November von Barbara Schröter. Die junge Frau aus Baar-Ebenhausen lebt und forscht für sechs Monate in Mexiko Stadt. Jeden Mittwoch schreibt uns die 28-jährige Politikwissenschaftlerin.
 
17.11.2008 14:34 Uhr | 993x gelesen
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Kurioses aus dem Alltag


“Como México no hay dos” – „Wie Mexiko gibt es kein zweites Land“ heißt ein mexikanisches Sprichwort! Und es stimmt. Es gibt schon seltsame Dinge, die einem als Mitteleuropäer so über den Weg laufen.




Mexiko - Käfer
Bild: Schröter Er läuft und läuft und läuft, auch in Mexiko.
Das Vocho Taxi

Vocho heißt in Mexiko der VW-Käfer! Obwohl er auch in Puebla in seiner alten Form nicht mehr produziert wird, sieht man ihn noch in Massen. Das Highlight ist eines der grünen Vocho-Taxis! Auch wenn es immer heißt, dass diese Art Taxi zur unsicheren Sorte zählt, muss man einfach mal eines genommen haben. Der Vordersitz ist ausgebaut, um den Gästen das Einsteigen zu erleichtern. Ist man eingestiegen, macht der Taxifahrer die Tür mit einer Schnur oder Eisenkette zu.


Mexiko - Schuhputzer
Bild: Schröter Schuhputzer
Schuhputzer

Ein ebenfalls ungewöhnlicher Anblick sind die Schuhputzer auf der Straße. Die einfache Variante der Stände besteht aus einen Holzklotz, auf den man den Schuh stellt, während der Schuhputzer auf einem kleinen Schemel sitzt. Weit verbreitet sind aber auch kabinenartige Sitze, die ihren festen Platz auf dem Gehsteig haben. Darin sitzen dann morgens die Herren auf dem Weg ins Büro, lesen Zeitung und lassen sich die Schuhe putzen. Für eine Dame schickt es sich nicht, einen solchen Sitz zu besteigen, so dass meistens nur Touristinnen dort Platz nehmen.

Mexiko - Saft
Bild: Schröter Saft aus der Tüte
Saft aus der Tüte

An vielen Ständen kann man frisch gepresste Säfte aus allen möglichen Früchten kaufen. Für einen Liter gibt’s meistens einen Becher, aber wenn man eine kleinere Portion möchte, bekommt man den Saft in einer Plastiktüte mit Strohhalm. Der darf generell bei keinem Getränk fehlen, nicht mal beim Kaffee (Bier geht noch ohne).



Mexiko - Leine
Bild: Schröter In Mexiko nicht ungewöhnlich: Kinder an der Leine.
Kinder an die Leine

Der Sonntagsausflug einer mexikanischen Durchschnittsfamilie führt in den Chapultepec Park. Dort gibt es Museen, einen Zoo, einen See zum Boot fahren, jede Menge Spielzeug- und Essensstände, Musik, Platz zum Picknicken und Fußballspielen. Und jede Menge Leute. Damit man dann sein Kind nicht in der Menge verliert, kauft man sich schnell eine Kinderleine und leint es an! So einfach!

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Barbara Schröter
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