Opel in Bochum bis mindestens 2014 offenbar gesichert
Das Werk des kriselnden Autoherstellers Opel in Bochum ist nach Angaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung bis mindestens 2014 gesichert. "Opel steht bis 2014 zu allen seinen Zusagen für den Standort Bochum", hieß es.

Das Werk des kriselnden Autoherstellers Opel in Bochum ist nach Angaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung bis mindestens 2014 gesichert.
Das Werk des kriselnden Autoherstellers Opel in Bochum ist nach Angaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung bis mindestens 2014 gesichert. "Opel steht bis 2014 zu allen seinen Zusagen für den Standort Bochum", sagte Landeswirtschaftsminister Harry Voigtsberger (SPD) nach einem Treffen mit Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke den Zeitungen der WAZ-Gruppe. Die Opel-Mutter General Motors (GM) hatte im Gegenzug zu einem rigiden Sparplan und Stellenabbau bis 2015 weitere Entlassungen und Werksschließungen ausgeschlossen.
GM hatte Medienberichten zufolge trotzdem erwogen, das Werk in Bochum zu schließen. Voigtsberger sagte nach seinem Treffen mit Stracke, "die Perspektiven" für die Zeit nach 2014 müssten nun erarbeitet werden. Dabei stehe vor allem Opel in der Verantwortung, er selbst biete Gespräche darüber an.
Opel fuhr im vergangenen Jahr einen hohen Verlust von 747 Millionen US-Dollar (570 Millionen Euro) ein, während GM selbst Milliardengewinne verbuchte. Der US-Autokonzern hatte daher angekündigt, die Produktionskapazitäten in Europa zu verringern. Weitere Angaben machte das Unternehmen dazu allerdings nicht.
Essen (AFP)



