Für Familien, die es eilig haben
Jetzt macht es nun wirklich keinen Sinn mehr, mit dem Sparen zu beginnen. Zumindest nicht, wenn einem der Sinn nach dem neuen Audi RS4 Avant steht. Denn der Supersportler unter den schicken Edelkombis schlägt mit mindestens 76 600 Euro zu Buche.
Wichtige Maßeinheiten für RS4-Eigner: Leistung, Beschleunigung, Endgeschwindigkeit, Drehmoment. Mit 450 PS, 4,7 Sekunden, 280 km/h (auf Wunsch, sonst 250) und 430 Nm lässt sich an Stammtischen bis zur Auslieferung im Herbst Eindruck schinden. Mit dem Verbrauch von Hand montierten 4,2-Liter-FSI-Motors eher weniger: Er begnügt sich auf 100 Kilometer im Schnitt zwar mit weniger als elf Liter Kraftstoff – sagt Audi. Aber klar: Wer den RS4 nicht nur zum Anschauen kauft, braucht wie viel? Genau: Mehr, sogar deutlich mehr – auch wenn die Siebengang-S-tronic mit dem lang übersetzten letzten Gang dazu beiträgt, dass mit dem Sprit hausgehalten werden kann. Die Standardauslegung der Kraftverteilung ist mit 40:60 Prozent sportlich-heckbetont. Das Herzstück des quattro-Antriebs, das so genannte Kronenrad-Mittendifferenzial, ver-teilt bis zu 70 Prozent auf die Vorder- und bis zu 85 Prozent auf die Hinterachse.
Viele Fahrwerksteile fertigt Audi aus Aluminium, dank der straffen Abstimmung liegt die Karosserie 20 Millimeter tiefer als der A4 Avant. Dieser ist auch 20 Millimeter kürzer und 24 Millimeter schmäler als der Super-Avant. 19-Zoll-Aluminium-Schmiederäder sind Serie, die optionalen 20-Zöller treiben den Preis Richtung 80 000.
Der RS4 Avant glänzt im Großen und im Kleinen mit Hightech en masse – Audi drive select oder Bremsscheiben im Wave-Design sind nur einige der besonderen Zutaten. ok/DK



