• Julia Görges: Nachdem im vergangenen Jahr in der zweiten Runde Schluss war, kann Deutschlands beste Spielerin dieses Jahr viel erreichen. Die 29-Jährige geht mit ordentlich Selbstvertrauen in den Wettbewerb. Anfang Januar holte die Wahl-Regensburgerin in Auckland den ersten Turniersieg 2018.

 

  • Angelique Kerber: Ein desolates Jahr liegt hinter der Kielerin. Von der weltbesten Tennisspielerin ist die 29-Jährige innerhalb der vergangenen zwölf Monate auf den 22. Platz zurückgefallen. Zuletzt ging die Leistungskurve jedoch wieder steil bergauf. Am Samstag (7 Uhr) greift Kerber im Endspiel von Sydney gegen Ashleigh Barty (Australien) nach ihrem ersten Titel seit dem US-Open-Sieg 2016.

 

  • Anna-Lena Friedsam: Im deutschen Erstrundenduell trifft die erst 23-Jährige auf Kerber. Die Neuwiednerin ist dabei krasse Außenseiterin und wird sich wohl frühzeitig aus dem Teilnehmerfeld verabschieden.

 

  • Andrea Petkovic: Petra Kvitova wird die Darmstädterin im Kampf um den Einzug in Runde zwei herausfordern. Ein Weiterkommen liegt nach einem durchwachsenen Jahr 2017 für die Nummer 101 der Welt wohl nicht im Bereich des Möglichen.

 

  • Tatjana Maria: Bei einem Einzug in die dritte Runde könnte mit Kerber eine deutsche Kollegin warten. Die erste Runde gegen Maria Sharapova wird allerdings schon zu einer Hürde.

 

  • Mona Barthel: Mit Monica Niculescu wartet eine machbare Aufgabe in Runde eins. Bis ins Achtelfinale hat es die 27-Jährige vergangenes Jahr geschafft. In der dritten Runde könnte mit Jelena Ostapenko eine echte Hochkaräterin lauern.

 

  • Carina Witthöft: Die 22-Jährige hat mit Caroline Garcia ein schweres Los gezogen. Trotz eines guten Jahres 2017, mit dem ersten WTA-Turniersieg ihrer Karriere, scheint ein Weiterkommen gegen die Französin unwahrscheinlich.

 

  • Alexander Zverev: In den Runden zwei und drei könnte die 20-jährige Tennishoffnung auf andere deutsche Akteure treffen. Etwas Besonderes hätte hingegen das mögliche Drittrundenmatch gegen Bruder Mischa. Generell zählt Zverev zum Kreis der Titelfavoriten.

 

  • Mischa Zverev: Runde drei zu erreichen, sollte für die Nummer 32 der Welt kein Problem darstellen. Im möglichen Aufeinandertreffen mit seinem Bruder Alexander zieht der 30-Jährige aber dann wohl den Kürzeren. Abzuschreiben ist er aufgrund seines Überraschungssieges 2017 im Achtelfinale gegen Andy Murray dennoch nicht.

 

  • Philipp Kohlschreiber: Zwei Erfolge sind dem Augsburger auf jeden Fall zuzutrauen. Jack Sock (USA) dürfte den 34-Jährigen dann wohl am ersten Einzug ins Achtelfinale seit 2012 hindern.

 

  • Florian Mayer: Für große Erfolge ist Mayer nicht bekannt. Bei den Australian Open konnte er 2014 erstmals ins Achtelfinale einziehen. Dieses Jahr ist mehr als ein Sieg nicht drin.

 

  • Jan-Lennard Struff: Titelverteidiger Roger Federer wird Struffs Ambitionen schon in Runde zwei beenden. Zuvor kann sich die Nummer 53 der Welt allerdings im Duell mit Südkoreas Soon-Woo Kwon vermutlich durchsetzen.

 

  • Maximilian Marterer: Wieder steht zu Beginn des Turniers ein deutsches Duell auf dem Programm. Cedrik-Marcel Stebe dürfte für den gebürtigen Nürnberger eine harte Nuss werden.

 

  • Cedrik-Marcel Stebe: Im Gegensatz zu seinem Auftaktgegner Marterer kann der 27-Jährige auf jahrelange Erfahrung zählen.

 

  • Peter Gojowczyk: Kasachstans Kukushkin als Auftaktgegner ist machbar. Das folgende Spiel könnte gleichzeitig auch das letzte sein: Der Gegner heißt wohl Alexander Zverev.