Wenige Hundertstelsekunden fehlen Rebensburg zum Podest Wenige Hundertstelsekunden fehlen Rebensburg zum Podest
Wenige Hundertstelsekunden fehlen Rebensburg zum Podest
© 2018 SID

Trotz einer Aufholjagd im zweiten Durchgang hat Viktoria Rebensburg (Kreuth) ihre dritte Medaille im Riesenslalom bei Olympischen Spielen knapp verpasst. Nach Rang acht im ersten Lauf erreichte die als Topfavoritin gestartete Olympiasiegerin von Vancouver 2010 in 2:20,60 Minuten Rang vier. Auf die Bronzemedaille fehlten Rebensburg zwölf Hundertstelsekunden.

Zu ihrer ingesamt zweiten olympischen Goldmedaille fuhr Mikaela Shiffrin (USA). Die Slalomsiegerin von 2014 lag in 2:20,02 Minuten vor der Norwegerin Ragnhild Mowinckel (+0,39 Sekunden). Dritte wurde die Italienerin Federica Brignone (+0,46). Vor vier Jahren in Sotschi hatte Rebensburg Bronze gewonnen. Die Italienerin Manuela Mölgg, die nach dem ersten Durchgang geführt hatte, wurde am Ende Achte.

"Es ist bitter, das tut weh, aber das ist Skirennsport. Da muss man am Limit fahren, das habe ich getan. Wenn man das nicht tut, gewinnt man nichts", sagte Rebensburg, die im zweiten Lauf "volles Risiko" gegangen war, bei Eurosport: "Da gibt es eh nichts zu verlieren. Ob ich Achte oder Siebte oder Fünfte bin, macht keinen Unterschied, es zählt nur ganz vorne. Es war denke ich ein ganz guter Lauf."

Im ersten Lauf hatte Rebensburg nach Problemen im Steilhang und einem Fahrfehler am drittletzten Tor bereits 0,83 Sekunden hinter der überraschend führenden Manuela Mölgg nur auf dem achten Platz gelegen. Wegen starken Windes am Montag war der Wettbewerb auf Donnerstag verlegt worden.

Die Bayerin war als große Favoritin ins Rennen gegangen, in der laufenden Saison hatte sie drei von sieben Rennen in ihrer Paradedisziplin gewonnen sowie zwei zweite Plätze geholt.