Ziemlich viel für 121 Athleten. Somit gibt es also im norwegischen Haus beispielsweise Unmengen an Omelett, gekochten und gebratenen Eiern sowie Rührei mit Räucherlachs. Nicht weiter schlimm also.

Nun macht eine neuerliche Zahl die Runde, die sich ebenfalls wie ein Bestellungsfehler anhört - quasi eine Dublette zu den Eiern. Denn die Norweger haben auch 6000 Asthmasprays für ihre Sportler im Gepäck. Macht summa summarum knapp 50 Sprays pro Sportler für die rund zweiwöchigen Olympischen Spiele. Klingt unglaublich. Aber in dem Fall liegt kein Bestellungsfehler vor - und das ist das Absurde überhaupt. "Wir stehen zu diesen Mengen", erklärte Mona Kjeldsberg, die Leiterin der norwegischen sportärztlichen Delegation, die das Team nach Südkorea begleitet hat. Demnach seien die Mengen anhand der letzten Olympischen Spiele berechnet worden.

Und da behaupte noch einer, "Asthmakranke" könnten keinen Leistungssport treiben. Die Skandinavier holten bislang bereits beeindruckende elf Medaillen (3 Gold, 5 Silber, 3 Bronze) und belegen aktuell den vierten Rang im Medaillenspiegel hinter Deutschland und den Niederlanden. Dass die Asthmasprays offensichtlich ganz gut funktionieren, zeigte bereits Radsportler Christopher Froome - auch so ein lungengeschädigter Athlet, der aber spielend leicht damit die Tour de France gewinnt. Aber selbst er würde bei dieser Menge an Asthmasprays doch vor Neid glatt erblassen. ‹ŒTimo Schoch