13. Januar, 17.15 Uhr

 

"Montenegro ist in unserer Gruppe vielleicht die Unbekannte", sagte Rechtsaußen Patrick Groetzki. "Stark und unangenehm", nennt Bundestrainer Christian Prokop das Team des serbischen Coaches Dragan Dukic, das in der Qualifikation Russland und die Slowakei hinter sich ließ. Gegen Deutschland haben die Männer vom Balkan sogar eine positive Bilanz, jedoch ist der letzte der drei Vergleiche schon fünf Jahre her. Torwart Nebosja Simic (MT Melsungen) ist wie zwei weitere Montenegriner in der Bundesliga tätig. Im Angriff ist Vuko Boroszan die zentrale Figur. Ein Sieg ist für die DHB-Auswahl trotzdem Pflicht.

 

SLOWENIEN

15. Januar, 18.15 Uhr

 

In der Qualifikation bezwang Deutschland Lieblingsgegner Slowenien (noch keine Niederlage) zweimal klar, doch bei der WM im Vorjahr erreichte die Mannschaft von Coach Veselin Vujovic überraschend Platz drei. Auch Vize-Europameister waren die Slowenen schon - 2004 im eigenen Land hinter dem DHB-Team. Bekanntestes Gesicht ist Kapitän Vid Kavticnik, der einst sein Geld beim THW Kiel verdiente. Ebenfalls zu beachten: Jure Dolenec vom FC Barcelona und die aus der Bundesliga bekannten Marko Bezjak (Magdeburg) und Miha Zarabec (Kiel).

 

MAZEDONIEN

17. Januar, 18.15 Uhr

 

Alle vier bisherigen Duelle mit Mazedonien entschied die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes jeweils für sich. Mit Abstand der größte Star der Südosteuropäer ist der 37-jährige Rückraumspieler Kiril Lazarov, der mit 61 Treffern beim Turnier 2012 den Rekord für die meisten Tore bei einer Europameisterschaft hält. Damals erreichten die Mazedonier mit Platz fünf auch ihre bisher beste EM-Platzierung. Einen großen Namen trägt auch der Trainer: Raúl González wird im Sommer das Starensemble von Paris St. Germain übernehmen. ‹Œalp