Aufgrund der um sieben Treffer besseren Tordifferenz steht der VfB noch vor dem punktgleichen TSV Gaimersheim, der schon am Nachmittag einen 3:1-Heimerfolg gegen den TSV Hohenwart feierte. Eine Niederlage, die aus Sicht der Paartaler verschmerzbar war. Die entscheidenden Punkte für den Klassenerhalt sollen schließlich beim kommenden Heimspiel-Doppelpack eingefahren werden.

Kreisliga Donau/Isar IDass der TSV Gaimersheim um den Aufstieg in die Bezirksliga spielt - nein, so richtig erkennbar war das am Sonntagnachmittag nicht in allen Phasen der Partie. "In der ersten Viertelstunde hat er mächtig Gas gegeben, ansonsten war es ein eher enttäuschendes Spiel von beiden Seiten", sagt Hohenwarts Fußballabteilungsleiter Richard Bäuerle sogar. Enttäuschend war aber eben auch, dass es seiner Mannschaft dennoch nicht gelang, beim großen Favoriten etwas mitzunehmen. Am Ende stand eine 1:3-Niederlage.

Dass es durchaus möglich gewesen wäre, den Tabellenzweiten zu ärgern, hatte zuletzt ja bereits der FC Hepberg eindrucksvoll demonstriert. Er hatte die Gaimersheimer am vergangenen Wochenende mit 3:0 abgefertigt, was dem TSV sogar seine Tabellenführung gekostet hatte. Von einer solchen Überraschung waren die Hohenwarter gestern ein ganzes Stück weit entfernt - weil sie selbst ganz einfach nicht zu ihrer Bestform fanden. Eine gute Torchance vergab im ersten Durchgang Michael Hörmann, eine andere nach dem Seitenwechsel Sebastian Herker. "Ansonsten war es sehr viel Mittelfeldgeplänkel, das Spiel plätscherte ohne viele Höhepunkte größtenteils so vor sich hin", macht Bäuerle deutlich.

Zu diesem Zeitpunkt führten die Gastgeber aber eben bereits durch Markus Bauers Treffer mit 1:0 (15.). Und weil inmitten des Geplänkels einmal im Hohenwarter, später im Gaimersheimer Strafraum gefoult wurde, fielen die nächsten Treffer zweimal berechtigterweise vom Elfmeterpunkt aus. Dennis Volk erhöhte so auf 2:0 (66.), Daniel Liebhardt ließ die Hohenwarter noch einmal hoffen (82.). Der eingewechselte Derk Watermann machte mit seinem Tor zum 3:1 kurz darauf aber alles klar (85.).

"Die Niederlage bei einem Spitzenteam der Liga ist grundsätzlich natürlich verschmerzbar", sagt Bäuerle. Zumal der Vorsprung auf die Abstiegszone nach wie vor konstante sechs Punkte beträgt. Der erste Hohenwarter Verfolger, der FC Wackerstein/Dünzing, konnte seine Außenseiterrolle nämlich ebenso wenig nutzen und verlor beim drittplatzierten SV Manching II mit 1:4. Allerdings kommt der FC Hepberg, der auf dem ersten direkten Abstiegsrang steht, nach zwei Siegen in Folge immer besser in Fahrt. Sein Rückstand auf den TSV beträgt acht Zähler.

Und eben jenen Gegner empfangen die Paartaler am kommenden Sonntag (15 Uhr) zum ersten von zwei Heimspielen in Serie. Eine Woche später kommt dann die DJK Ingolstadt (momentan Tabellenachter). "Unser Ziel ist es natürlich, die sechs Punkte aus diesen beiden Heimspielen mitzunehmen", sagt Bäuerle: "Dann hätten wir das Thema Abstiegskampf vermutlich endgültig abgehakt. "

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