Eine Nummer zu klein: So sehr sich die Damen der Schrobenhausen Green Devils auch bemühten, gegen den ASV Rott am Inn war an einen eigenen Sieg trotzdem nicht zu denken.
Eine Nummer zu klein: So sehr sich die Damen der Schrobenhausen Green Devils auch bemühten, gegen den ASV Rott am Inn war an einen eigenen Sieg trotzdem nicht zu denken. Elais Schmid (l.) schaffte es aber immerhin, zweistellig zu punkten.
H. Ehrmeier
Schrobenhausen

Schon der Start ging klar an die Gäste, bereits nach zehn Minuten führten sie mit 25:12. Zahlreiche zweite Wurfchancen gingen an sie - aufgrund ihrer größentechnischen Überlegenheit - und diese Gelegenheiten wurden auch fast immer eiskalt genutzt. "Wir waren in unserem Spiel zu statisch, haben uns zu wenig bewegt - und dadurch unserem Gegner die Verteidigung zu leicht gemacht", analysiert Green-Devils-Coach Jürgen Peter die Partie: "Phasenweise waren wir gut, das zweite und vierte Viertel haben wir beispielsweise nur um drei beziehungsweise vier Punkte verloren. Wir können also durchaus in dieser Bayernliga Süd mithalten - aber leider im Moment noch keine 40 Minuten."

Bereits das zweite Viertel gestaltete sich ausgeglichener als das erste, aber auch in dieser Phase zog der ASV teilweise auf 19 Zähler weg. Letztlich gelang es den Schrobenhausenerinnen dann doch, den Rückstand bei einer Differenz von 15 Punkten bis zum Seitenwechsel zu halten.

"Wir hatten uns anschließend vorgenommen, in der zweiten Halbzeit schneller und aktiver zu agieren, um so den Rückstand langsam abzubauen. Leider ist uns das nicht geglückt. Im Gegenteil: Wir haben weiter an Boden verloren", berichtet Kapitän Linda Maier leicht verärgert.

So war das Match schon zu Beginn des vierten Viertels entschieden, ehe es mit 26 Punkten Rückstand aus Green-Devils-Sicht es in den letzten Spielabschnitt ging. Mit einem 10:0-Lauf erhöhten die Gäste den Abstand zwischenzeitlich gar auf 34 Zähler - aber die Schrobenhausener Basketballerinnen konnten dann zumindest noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und das Ergebnis auf 60:90 verringern.

Green Devils: Constanze Ehrmeier (22 Punkte), Kathy Hiereth (8) Vicky Holz, Irina Lutje, Linda Maier (7), Lisa Peter (2), Caro Peter-Pfitzner (4), Elais Schmid (13), Sarah Schönacher (4) und Antonia Weiß.

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Zu Hause bleiben die Green-Devils-Herren eine Macht: Die erste Mannschaft gewann immerhin zwei ihrer bisherigen drei Heimauftritte, die "Young Devils" entschieden jetzt ihr zweites von zwei Matches vor eigenem Publikum für sich. Und eben dank dieses 63:60 gegen die BG Leitershofen/Stadtbergen III etabliert sich der SSV II mit einer 3:2-Bilanz im oberen Tabellendrittel in der Bezirksoberliga. Ausschlaggebend war vor allem die zweite Spielhälfte, denn nach einem Neun-Punkte-Rückstand zur Halbzeitpause (24:33) fanden die Gastgeber erst im dritten Viertel, das sie mit 24:9 gewannen, richtig in die Partie. Vor allem Routinier Gregor Liebermann (33 Punkte) hielt die Augsburger aber im Spiel. Am Ende reichte es für das Schrobenhausener Team um Spielertrainer Thomas Assenbrunner dennoch für den knappen Sieg.

Das erfolgreiche SSV-II-Team: Thomas Assenbrunner (14 Punkte), Jonas Berlitz (11), Ralf Bernitt, Jakob Eiglmeier (13), Sebastian Kramer (4), Stefan Kratzert (2), Norbert Ludwig (7), Peter Nitsch, Simon Siegert (2) und Martin Steiner (10). | mav