Kreisliga Ostschwaben

"Irgendwann musst du gegen die Affinger ran - und mir persönlich ist es egal, ob jetzt gleich am Anfang oder mitten in der Saison. Wir dürfen zudem zu Hause spielen, und da wollen wir jedes Match gewinnen - von dem her zählt für mich am Sonntag nichts anderes als ein Dreier", sagt der 24-Jährige: "Andererseits bin mir nicht sicher, ob der FC Affing uns als Gegner am ersten Spieltag so gerne will."

Geht es rein nach der abgelaufenen Spielzeit, dann steht zur Saisonouvertüre in Langenmosen tatsächlich ein echtes Schlagermatch an: Die Affinger um Trainer Manfred Kämpf scheiterten als Tabellenzweite schließlich erst in der Relegation am Bezirksligaaufstieg, die DJK hingegen war in der jüngsten Runde immerhin Herbstmeister und belegte im Schlussklassement Rang vier.

Währen die Blauweißen als Saisonziel jetzt das obere Drittel anstreben, will der FCA mit aller Macht hoch in die Bezirksliga - und hat hierfür seinen sowieso schon namhaften Kader noch einmal prominent verstärkt. "Wenn wir uns taktisch gut verhalten, bin ich aber zuversichtlich, dass wir am Sonntag gewinnen", sagt DJK-Spielertrainer Wenger trotzdem selbstbewusst. Welche Taktik er seinen Mannen mit auf den Weg geben wird, dies will der 24-Jährige übrigens noch nicht verraten. "Vielleicht planen wir ja etwas Überraschendes", sagt der ehemalige Kicker des FC Ehekirchen mit einem Schmunzeln.

Auf alle Fälle soll ein Sieg her zum Punktspieleinstand für den neuen Langenmosener Coach. Dieser hat sich in den wenigen Wochen bisher sehr gut eingelebt bei der DJK, wie er selbst erzählt. "Ich fühle mich tatsächlich total wohl in diesem Verein, der Klub und die Spieler machen mir das Eingewöhnen sehr leicht", freut sich Wenger. Mit der Anfangsphase der Vorbereitung hingegen hadert der engagierte Spielertrainer noch - weil da mehrere Fußballer nicht zur Verfügung standen. "Die Urlaubszeit muss man aber einfach auch einkalkulieren", weiß der 24-Jährige, dessen Truppe zuletzt dann stark mitzog: "Nach dem schleppenden Auftakt haben wir so gut gearbeitet, dass ich mittlerweile sagen kann: ,Wir sind hundertprozentig bereit.'"

Personell sieht es auch relativ gut aus bei den Blauweißen, neben den Langzeitverletzten wird am Sonntag lediglich Ex-Spielertrainer Andreas Gumbiller bei ihnen fehlen. "Er ist derzeit noch verletzt, fährt im Anschluss in den Urlaub, wird aber nach der ,Englischen Woche' zur Verfügung stehen", erzählt Wenger. Zudem hofft er, dass die Verletzung von Abwehrchef Stefan Kellner aus dem Donaumoos-Wanderpokalturnier bis Sonntag abgeklungen ist: "Sein Einsatz steht auf der Kippe - aber im Großen und Ganzen kann ich meine Wunschelf aufbieten."