Obwohl, einen kleinen Dämpfer gab es an diesem Wochenende doch für ihn zu verkraften, denn im Heimspiel gegen den SV Hundszell kam der SVK nicht über ein mageres 1:1-Unentschieden hinaus.

 

Warum das so passierte, ist schnell erzählt: Die Karlskroner schafften es einfach nicht, ihre klare Überlegenheit in Torerfolge umzumünzen. Ansonsten hatte sich die Mannschaft, die ja seit dieser Saison von den beiden Ex-Langenmosenern Sebastian Böhm und Markus Winkler gecoacht wird, nicht viel vorzuwerfen. Selbst einen frühen Rückstand, für den Johannes Röckl bereits in der 13. Minute gesorgt hatte, steckten die Platzherren gut weg. „Einsatz, Laufbereitschaft und auch das spielerische Element haben bei uns absolut gestimmt“, bestätigt Böhm: „Aber leider haben wir vorne viel zu wenig daraus gemacht.“

Dass dann sogar ein Foulelfmeter her musste, damit den Karlskronern zumindest noch der Ausgleich gelang – Philip Leyh verwandelte ihn in der 50. Minute – spricht eigentlich Bände. Andererseits hat die Winkler/Böhm-Truppe jetzt bereits elf Zähler auf dem Konto, steht weiterhin ohne Saisonniederlage da. Nein, viel besser hätte es für sie bislang nicht laufen können.

Am kommenden Sonntag wartet auf die SVK-Kicker ihr nächstes Nachbarschaftsduell – und zwar beim TSV Lichtenau, der mit lediglich einem Sieg in fünf Partien nur mäßig aus den Startblöcken gekommen ist. Keine Frage, Böhm sowie Winkler sind mit ihrer Mannschaft in dieser Auswärtspartie favorisiert – zumal sie auf gegnerischem Terrain noch eine blütenweiße Weste aufweisen: Zweimal traten sie bisher in der Fremde an, zweimal verließen sie als Sieger den Platz.