Die bislang letzte Heimpleite des Aufsteigers, der mit zwei Unentschieden in die Saison 2017/18 der Fußball-Bezirksliga Schwaben Nord gestartet ist, liegt über ein Jahr zurück.

Exakt am 10. April 2016 verloren die Schwaben aus dem Landkreis Günzburg letztmals vor eigenem Publikum (1:3 gegen den SV Ettenbeuren). Danach feierten die TSV-Kicker zu Hause 14 Siege und teilten sich viermal mit dem Gegner die Punkte. "Ich habe meine Mannschaft bereits gewarnt. Offingen gehört zu den besseren Aufsteigern", sagt FCE-Trainer Simon Schröttle.

Im Vorjahr, als der TSV souverän Meister der Kreisliga Schwaben West wurde, stellte die Mannschaft um Spielertrainer Christoph Bronnhuber die beste Offensive (69 Tore) und die stärkste Defensive (nur 31 Gegentreffer). Der Aufstieg war übrigens der zweite innerhalb von nur drei Jahren: Erst 2014/15 war der TSV aus der Kreisklasse hochgekommen.

Schröttle kennt den Offinger Coach aus gemeinsamer Zeit beim TSV Meitingen. "Ich schätze ihn sehr, er macht eine richtig gute Arbeit. Deshalb war der Offinger Aufstieg für mich keine Überraschung", sagt der 25-jährige Ehekirchener. Nachdem Bronnhuber den FCE bei dessen jüngstem 5:0-Kantersieg gegen den TSV Wörnitzstein beobachtet hat, erwartet Schröttle jetzt defensiv eingestellte Platzherren am heutigen Samstag.

Das Bezirkssportgericht (BSG) Schwaben hat FCE-Akteur Gerbl mittlerweile wegen "rohen Spiels" für drei Verbandspartien gesperrt. Der 27-Jährige hatte im Saisonauftaktmatch beim VfR Neuburg in der 79. Minute die Rote Karte erhalten. Der Platzverweis von Rutkowski ist dagegen noch nicht verhandelt worden.