Bei ihrer Fahrt durch den Pylonendschungel: Katharina Spielberger..
Bei ihrer Fahrt durch den Pylonendschungel: Katharina Spielberger.
H. Spielberger
Schrobenhausen
Darunter fand sich auch der MSC Schrobenhausen, der die abschließende Veranstaltung sogar auf dem Gelände der Firma Bauer austragen durfte.

 

Bei idealen äußeren Bedingungen gab’s dann hochkarätige Wettkämpfe für die zahlreichen Zuschauer zu bestaunen. In jeder der nach Altersstufen eingeteilten Wertungsklassen durfte pro Verein ein Fahrer an den Start. Da es bei dieser Sportart auf Tempo und auf Geschicklichkeit ankommt, werden eventuelle Fehler (zum Beispiel umgefallene Pylonen oder nicht korrekt durchfahrene Aufgaben) stets mit mindestens zwei Strafsekunden geahndet. Am Ende des Mannschaftsfinales wurden dann die drei besten Platzierungen je Verein zusammenaddiert, und der Klub mit der niedrigsten Gesamtsumme gewann.

Der Tanz um die Pylonen begann am frühen Morgen mit den Jüngsten, also der Klasse 1. Annika Spielberger griff hier für den MSC Schrobenhausen ans Lenkrad – und belegte zum Schluss den für sie erfreulichen neunten Platz in diesem starken Umfeld. Jannik Roth war für die Gastgeber in der Klasse 2 am Start: Zeitlich wie immer ganz vorne bei den Schnellsten dabei, fiel bei ihm jedoch im ersten Rennen ein Hütchen. Dem zufolge setzte er in einem fulminanten zweiten Durchgang alles auf eine Karte. Schade für Roth, dass dieser Mut nicht belohnt wurde – denn kurz vor dem Ziel fiel wiederum eine Pylone, und der Schrobenhausener musste sich dadurch mit Rang acht begnügen.

In der darauf folgenden Klasse 3 ruhten die MSC-Hoffnungen auf Katharina Spielberger. Doch auch sie leistete sich pro Lauf jeweils einen Pylonenfehler, entsprechend frustriert stieg sie aus dem Kart. Ihre abschließende Platzung: Position acht.

Sarah Spielberger klebte in der Klasse 4 das Pech zunächst ebenfalls an den Reifen. Aber nach einem gefallenen Hindernis in Rennen eins legte sie dann doch einen fehlerfreien sowie zudem schnellen zweiten Lauf hin. Der Lohn hierfür war ein Platz auf dem Podest, die Schrobenhausenerin wurde tolle Dritte in dieser hart umkämpften Klasse.

In der Klasse fünf hingen alle Schrobenhausener Hoffnungen an Julian Wittmann. Doch diese waren nach drei Fehlern von ihm schon im ersten Durchgang schnell dahin. Da half auch ein hervorragender zweiter Wertungslauf ohne Fehler nichts mehr – die sechs Strafsekunden extra aus Rennen eins waren einfach zu viel. Am Ende blieb für Julian Wittmann nur ein enttäuschender 16. Platz.

Somit gab’s am Ende extrem lange Gesichter beim MSC Schrobenhausen: Mit dem elften Gesamtrang landete seine Mannschaft trotz Heimvorteils lediglich in der Mitte des Feldes. Das gesteckte Ziel „Unter den Besten zu sein“ wurde also deutlich verfehlt. Immerhin ein kleiner Trost: Die Vertreter des ADAC Südbayern, die zahlreichen Anhänger der Gastvereine sowie alle anderen Fahrer fanden nur lobende Worte für den veranstaltenden MSC. Sie sahen das Mannschaftsfinale heuer als eine rundum gelungene Veranstaltung in Schrobenhausen an.