Schrobenhausen: Die Besten im ganzen Schützenbezirk Oberbayern
Zielsichere Damen: Monika Huber (v. l.) , Katharina Beil, Gaudamenleiterin Nancy Jocham, Silvia Ottillinger und Nicole Sigl freuen sich über den Heilige-Ursula-Pokal, den erstmals ein Team aus dem Gau Schrobenhausen gewonnen hat. - Foto: Jocham
Schrobenhausen

Dieser Oberbayern-Pokal für Schützinnen wird jedes Jahr im Wettbewerb zwischen den verschiedenen Schützengauen ausgeschossen. In diesem Jahr standen sich im Vorkampf um den Finaleinzug die Teams der Schützengaue Ingolstadt, Massenhausen und Schrobenhausen gegenüber. Für Schrobenhausen traten Nicole Sigl, Karin Weiß, Katharina Beil und Lisa Marie Drees an. Sieger wurde derjenige Gau mit den wenigsten Punkten. Jede der vier Schützinnen hatte 40 Schuss, das Ringergebnis wurde von 400 abgezogen und hierzu wurde das beste Blattl addiert. Mit hervorragenden 155,8 Punkten qualifizierten sich die Schrobenhausener Luftgewehr-Damen für das Finale.

Das wurde dann in Großmehring ausgetragen. Die Damen aus dem Gau Schrobenhausen, begleitet von Gaudamenleiterin Nancy Jocham und dem stellvertretenden Gauschützenmeister Andreas Elbl, traten in veränderter Besetzung an, denn zwei der Vorkampfschützinnen konnten wegen Terminüberschneidungen nicht teilnehmen. Doch Schrobenhausen durfte mit zwei anderen Topathletinnen antreten: Silvia Ottillinger und Monika Huber von Edelweiß Langenmosen. Sie maßen sich mit den anderen Gruppensiegern aus dem Schützenbezirk Oberbayern. Mit dem Luftgewehr waren es 40 Damen, die gegeneinander antraten. Wieder wurden 40 Schuss absolviert und die Differenz zu 400 Ringen plus das beste Blattl gewertet.

Klar überlegen und mit einem Superergebnis von 157,7 Punkten ließen die Schrobenhausenerinnen alle anderen Teams hinter sich. Die Ergebnisse im Einzelnen: Nicole Sigl 52,4, Monika Huber 30,2, Katharina Beil 50,1, Silvia Ottillinger 25,0.

Gaudamenleiterin Nancy Jocham bekam feierlich den Wanderehrenpreis, eine aus Holz geschnitzte Figur der Heiligen Ursula, überreicht. Endgültig behalten darf den Wanderpreis übrigens ein Gau, der entweder dreimal in Folge oder fünfmal insgesamt den ersten Platz erreicht hat. Bei einem Glas Sekt waren sich die Schrobenhausener Damen anschließend einig, dass das doch ein Ansporn sei, den Titel im nächsten Jahr zu verteidigen.