Das Rennen wurde vom Wind geprägt. "Es war deshalb schwer wegzufahren, da der Wind am Anstieg von vorne kam", sagte Haller. "Ich schaffte den Sprung in eine Acht-Mann-Gruppe. Wir harmonierten gut, aber selbst nach einer Stunde hatten wir immer noch nicht mehr als 45 Sekunden Vorsprung." Die Gruppe wurde deshalb wieder eingeholt.

Haller konzentrierte sich deshalb auf das Finale. Am letzten Anstieg, rund drei Kilometer vor dem Ziel, war das Feld noch zusammen. "Ich attackierte nochmals und kam auch etwas weg", sagte der 20-Jährige. "Aber ich wurde wenig später wieder gestellt." Im Sprint kam Hallers Teamkollege, Konrad Geßner, noch auf Platz sieben, Haller auf Platz 69. "Damit waren wir nicht ganz zufrieden", sagte Haller.

Aber es ging noch weiter: "Ich wollte eigentlich direkt nach dem Ziel mit meinem Trainer in Richtung Ingolstadt fahren, da Sonntagmorgen noch das Zeitfahren in Loizenkirchen anstand." Doch Haller musste auch noch zur Dopingkontrolle.