Sandersdorf: Freude über Formanstieg
Grund zum Jubeln hatte der Kreisligist FC Sandersdorf zuletzt wieder häufiger. - Foto: Halbritter
Sandersdorf

Der selbst ernannte Aufstiegsfavorit um Spielertrainer Onur Keskin musste am vergangenen Spieltag beim Stadtderby im eigenen Stadion eine 0:3-Pleite gegen die DJK Ingolstadt hinnehmen. Dabei kassierte Keskin zudem eine Rote Karte, weshalb er nun beim Heimspiel gegen den FC Sandersdorf nur von der Seitenlinie aus Impulse setzen kann. Im Sommer hatten die Ingolstädter Verantwortlichen die Mannschaft auf allen Positionen mit namhaften Spielern verstärkt. Mit Thomas Schreiner, David Meier und Rückkehrer Abdullah Zorlu verfügt der SVT über wendige und torgefährliche Angreifer. Der Topfavorit der Liga hat allerdings bereits vier Niederlagen hinnehmen müssen. Dem stehen sechs Siege gegenüber. Im Heimspiel gegen den FCS soll nun die Schmach der Derbypleite ausgewetzt werden.

Das wollen die Schambachtaler freilich mit aller Macht verhindern. Sie streben mindestens einen Punktgewinn auf der Schanz an. Am vergangenen Spieltag siegte der FCS beim Tag der Amateure gegen den schwachen Aufsteiger FC Wackerstein mit 3:1 und vergrößerte den Abstand auf die Abstiegsplätze auf komfortable sieben Punkte. "Wir können frei aufspielen und auf Konter lauern. Den Druck hat ganz klar der SV Türkisch", lautet die Devise von Sandersdorfs Trainer Giuseppe Mele. Zwar fehlen dem Übungsleiter noch mehrere Führungsspieler verletzungsbedingt, dafür sprangen aber beim Heimsieg mehrere junge Spieler in die Bresche. Stefan Kuttenberger wird nach seiner starken Vorstellung und seinem Tor wohl wieder den Platz im offensiven Mittelfeld erhalten. Dahinter sollen Stephan Daum und Manuel Recum der technisch starken Heimmannschaft wenig Raum bieten. "Wichtig wird eine konzentrierte Abwehrleistung des gesamten Teams sein, dann können wir auch beim SVT etwas Zählbares mitnehmen", so Mele weiter. Die Defensive um Kapitän Andreas Winkler agierte zuletzt wieder etwas sicherer, dennoch hängen beim Gastauftritt in Ingolstadt - zumindest auf dem Papier - die Trauben sicherlich hoch.