Kerschdorf: Erneut zwei Siege für Edelweiß Mendorf
Weiter in der Erfolgsspur sind die Edelweißschützen aus Mendorf, diesmal in der Besetzung Vanessa Zieglmeier (von links), Sissi Veits, Melissa Zieglmeier, Stefan Appelsmayer und Sophia Scheringer. - Foto: Edelweißschützen Mendorf
Kerschdorf

Im ersten Wettkampf ging es gegen Gastgeber Kerschdorf. An Position eins für Mendorf startete Sissi Veits gegen den erfahrenen Schützen Florian Fischer. Mit 97 Ringen in der ersten Serie waren beide noch gleichauf. In der zweiten Serie brach Sissi Veits jedoch mit 93 Ringen etwas ein und konnte dann, obwohl sie noch eine 99er-Serie nachlegte, nicht mehr an das Ergebnis von Florian Fischer herankommen. Der Punkt ging mit 390 zu 383 Ringen an Kerschdorf.

In der Paarung zwei musste Vanessa Zieglmeier gegen Irmgard Bräu antreten. Bereits in der ersten Serie legte die Mendorferin mit 98 Ringen gegen 93 Ringe ihrer Gegnerin den Grundstein ihres am Ende klaren Sieges. Mit den weiteren Serien 99, 99 und 98 erzielte Vanessa Zieglmeier ein Spitzenergebnis von 394 Ringen und sicherte sich einen klaren Punktgewinn für die Edelweißschützen. Auch in der Paarung drei sollte relativ schnell klar werden, dass der Punkt nach Mendorf geht. Nach 40 Schuss hatte Melissa Zieglmeier mit 389 Ringen zehn Ringe Vorsprung auf ihre Gegnerin Anneliese Fischer. Den ersten Einsatz in der Oberbayernliga an Position vier für Mendorf hatte die Nachwuchsschützin Sophia Scheringer. Bereits nach 20 Minuten hatten sie und ihre Gegnerin Andrea Manhart ihren Wettkampf beendet. Entscheidend war letztendlich die erste Serie, in der Scheringer mit 98 Ringen einen Vorsprung von vier Ringen erzielen konnte. Obwohl Andrea Manhart mit 386 Ringen ein respektables Ergebnis erzielte, ließ sich die Mendorferin nicht beirren und rechtfertigte mit einem sehr starken Ergebnis von 391 Ringen ihren Einsatz in der ersten Mannschaft.

Ein leichtes Spiel dagegen hatte Stefan Appelsmayer an Position fünf für Mendorf. Seine Gegnerin Cornelia Fleidl konnte dem Druck scheinbar nicht standhalten und erzielte nur ein Ergebnis von 360 Ringen. Der Mendorfer dagegen schoss konstante 96er- und 97er-Serien und holte mit 386 Ringen den vierten Punkt und damit den klaren Sieg für die Edelweißschützen.

Im zweiten Wettkampf ging es für die Mendorfer dann gegen die Schützen aus Kranzberg. In der Spitzenpaarung musste Sissi Veits gegen die ehemalige Olympiateilnehmerin Petra Horneber antreten. Veits ließ sich dadurch jedoch nicht einschüchtern und startete stark mit zwei 98er-Serien. Horneber hielt mit 97 und 100 Ringen dagegen. Mit vier Neunern hintereinander in der dritten Serie und somit 96 Ringen war für Veits der Kampf scheinbar schon entschieden. Da Horneber in der vierten Serie aber nur 95 Ringe erzielte, wurde es doch noch einmal spannend. Am Ende reichte es jedoch nicht mehr für die Mendorferin und sie musste sich mit 389 zu 391 Ringen knapp geschlagen geben.

An Position zwei startete Vanessa Zieglmeier stark mit einer 100er-Serie. Ihre Gegnerin Stefanie Schmid konnte mit 95 Ringen nicht mithalten. Der Punkt ging mit 391 zu 384 nach Mendorf. In Paarung drei gelang Melissa Zieglmeier ein optimaler Wettkampf. Mit je zweimal 98 und 99 Ringen hatte sie am Ende mit 394 Ringen ein leichtes Spiel gegen ihre Gegnerin Eva Reiser, die nur 375 Ringe erzielte. Auch im zweiten Wettkampf überzeugte Sophia Scheringer. Mit 389 Ringen ließ auch sie ihrem Gegner Christoph Rottenfußer, der es auf 374 Ringe brachte, keine Chance. In der Paarung fünf musste Stefan Appelsmayer gegen Mike Troppmann antreten. Mit 96 zu 97 Ringen lag Appelsmayer am Anfang noch zurück. Sein Gegner konnte aber das Niveau über die weiteren Serien nicht halten, wobei Appelsmayer sich mit zweimal 97 Ringen einen sicheren Vorsprung erarbeitete und am Ende auch hier ein klarer Sieg (385:376) stand. Somit endete auch der zweite Wettkampf erfolgreich mit 4:1 für die Mendorfer. In der Tabelle steht das Team nun mit 12:4 Mannschaftspunkten und 30:10 Einzelpunkten weiterhin auf Platz zwei und konnte sich gegenüber den direkten Verfolgern etwas absetzen.