Riedenburg
Bittere Niederlagen für Volleyballerinnen

Erste Riedenburger Frauenmannschaft muss sich gegen Grafenwöhr und Furth geschlagen geben

21.11.2017 | Stand 02.12.2020, 17:11 Uhr

Enttäuschender Spieltag: Die bisher so erfolgsverwöhnten Volleyballerinnen des TV Riedenburg (in Hellblau) kassierten am Wochenende gegen Grafenwöhr und Furth jeweils eine Niederlage. - Foto: Schwägerl

Riedenburg (swl) Am Wochenende sind die Riedenburger Bezirksliga-Volleyballerinnen zum noch ungeschlagenen SV TUS/DJK Grafenwöhr gereist. Neben dem Gastgeber traf der TV noch auf den TV Furth im Wald. In beiden Spielen musste sich Riedenburg diesmal geschlagen geben.

Nach der langen Anreise, die diesmal im Bus des KJR Kelheim erfolgte, gingen die jungen Frauen durchaus optimistisch in die Begegnung, hatte doch der Gastgeber im Spiel gegen den TV Furth zwar eine solide, jedoch nicht überragende Leistung gezeigt. Dennoch reichte es für Grafenwöhr zu einem ungefährdeten 3:1-Sieg gegen Furth.

Dass sich die Oberpfälzerinnen gegen Riedenburg einiges vorgenommen hatten, zeigte sich dann auch mit veränderter Aufstellung. Drei Spielerinnen, die zuvor pausiert hatten, kamen jetzt auf gegnerischer Seite zum Einsatz. Damit wurde das Spiel des Gastgebers wesentlich druckvoller, vor allem im Angriff. Im ersten Satz kam der TV nur langsam in Schwung und konnte sich auf das variable Angriffsspiel des Gegners nur sehr schwer einstellen. 25:15 ging Durchgang eins verloren. Im zweiten Satz erwischten die Altmühltalerinnen den besseren Start. Jetzt stand der Block besser, die Abwehr hatte sich auf die Angriffe eingestellt und das Team setzte den Gegner mit Sprungaufschlägen unter Druck. Der TV gewann mit 25:20.

Doch reichte es im weiteren Verlauf trotz guter Einstellung und Einsatz nicht mehr zum Sieg. Zwar konnte Riedenburg jeweils ungefähr bis zur Mitte des Satzes die Partie offen halten, dann jedoch zogen die Oberpfälzerinnen Punkt um Punkt davon. Letztlich war das 25:18, 25:19 und damit 1:3 für die Gastgeberinnen völlig verdient. Ausschlaggebend waren der ausgeglichenere Kader und vor allem eine enorm stabile Annahme. Trotz sehr guter Aufschläge gelang es dem TV nur selten, das Angriffsspiel der Gegner zu unterbinden.

Etwas enttäuscht angesichts der vorangegangenen Niederlage gingen die Frauen in das Spiel gegen den TV Furth, der gegen Grafenwöhr eine eher mittelmäßige Vorstellung abgeliefert hatte. Doch der TV fand - trotz der Warnungen von Trainer Peter Schwägerl, die Further nicht zu unterschätzen - zu Beginn der Partie nicht die richtige Einstellung. Furth witterte Morgenluft und begann jetzt, besser ins Spiel zu kommen. Die hohe Fehlerquote aus dem ersten Spiel war wie weggeblasen und je sicherer die Frauen aus dem Bayerischen Wald wurden, desto mehr machte sich die Verunsicherung auf Riedenburger Seite bemerkbar. Aufschlagfehler, gepaart mit einer statischen Abwehr und einer schwachen Annahme, sorgten letztendlich für die deftige 11:25, 18:25, 14:25 und damit 0:3-Niederlage.

"Das hatten wir uns heute etwas anders vorgestellt. Zumindest einen Sieg gegen Furth hatte ich mir erhofft und der wäre mit einer soliden Leistung sicher auch möglich gewesen. Aber leider gibt es auch Tage, an denen es einfach nicht so rund läuft, und ein Blick auf die Tabelle relativiert ja auch wieder einiges", sagte Trainer Peter Schwägerl. Als Aufsteiger stehe man mit fünf Siegen bei drei Niederlagen immer noch auf einem starken dritten Platz. "Jetzt heißt es aufstehen, Krönchen richten und kommenden Samstag geht es zu Hause gegen den SV Wenzenbach und den SC Ettmannsdorf. Da wollen wir die nächsten Punkte holen", blickt Schwägerl nach wie vor ganz entspannt auf die kommenden Aufgaben.

Besser machte es dann am Sonntag die U 16 in Regenstauf. Nach den beiden knappen Auftaktniederlagen wollten die Mädchen diesmal punkten. Und mit viel Einsatz und einer konzentrierten Leistung gelang ihnen das auch. Im ersten Satz gegen Regenstauf hatten sie beim knappen 21:25 noch das Nachsehen, aber in Satz zwei und im Tiebreak hatte dann der TV beim 25:22 und 15:13 die Nase vorn. Bitter war dabei nur, dass sich Jule Kraml gegen Ende des ersten Satzes am Knöchel verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Dies machte eine komplette Umstellung des Spielsystems notwendig. Vor allem für Eva Höcker war dies keine leichte Aufgabe, sie wechselte vom Außenangriff auf die Mittelblockposition. Ein paar Bälle Eingewöhnung waren nötig, aber dann lief es und sie machte laut Trainer Schwägerl "ein super Spiel". Im zweiten Spiel gegen Daßwang waren die Mädchen klarer Favorit und wurden beim 25:11 und 25:14 dieser Rolle auch eindrucksvoll gerecht. Bei der U 13 dagegen, die ebenfalls in Regenstauf zu Gast war, lief es nicht ganz so rund. Sowohl die Mädchen als auch die Buben verloren jeweils beide Spiele mit 0:2.