Spannende Partien: Mario Pavic (links) und Croatia Großmehring sind beim SV Geroldshausen zu Gast. Florian Ostermair (rechts) und der FC Tegernbach treten in Langenbruck an.
Spannende Partien: Mario Pavic (links) und Croatia Großmehring sind beim SV Geroldshausen zu Gast. Florian Ostermair (rechts) und der FC Tegernbach treten in Langenbruck an.
Reichelt
Pfaffenhofen
Spannend wird unter anderem auch die Partie zwischen dem schwächelnden Absteiger Geisenfeld und dem starken Aufsteiger Uttenhofen.

Kreisklasse 2

  • TSV Reichertshofen (7.) - MTV Pfaffenhofen (13.), Sonntag, 15 Uhr: Nach dem 4:1-Sieg gegen den Türkischen SV Pfaffenhofen trifft Reichertshofen nun auf den MTV Pfaffenhofen, der noch ohne Sieg ist und den schwächsten Angriff (drei Tore) stellt. „Sie haben aber eine gute Moral“, sagt Reichertshofens Spielertrainer Thomas Stadel und warnt davor, den Gegner zu unterschätzen. Nicht dabei sind Johannes Wallner und Kevin Hoffmann. Pfaffenhofen reist mit Wut im Bauch nach Reichertshofen. „Es ist egal, wer spielt. Ich erwarte mir eine entsprechende Reaktion nach dem leblosen Auftritt gegen Langenbruck“, sagt MTV-Coach Markus Ertl. Vor allem der Einsatz und die Leidenschaft müssten sich wieder verbessern. Enis Xhafay, Mitchel Fischer, Sebastian Meier und Florian Randlshofer können nicht spielen.

 

  • SpVgg Langenbruck (5.) - FC Tegernbach (4.), Sonntag, 15 Uhr: Mit Langenbruck und Tegernbach treffen zwei formstarke Teams aufeinander, der Sieger bleibt definitiv in der Spitzengruppe. „Es ist schön, dass wir uns vor keinem verstecken müssen. Trotzdem müssen wir gegen Tegernbach besser auftreten wie beim 2:1-Sieg gegen den MTV Pfaffenhofen“, fordert Langenbrucks Spielertrainer Patrick Spieler trotz des letztwöchigen Erfolges eine Steigerung. „Wir werden aggressiv und offensiv dagegenhalten, es kann sich ein schönes Spiel entwickeln.“ Mit Marco Strasser, Alexander Dietrich und Gabriel Niedermeir kehren drei Spieler zurück. Tegernbach ist in guter Verfassung, Abteilungsleiter Florian Pilsner fordert dennoch noch mehr Effektivität in der Offensive. „Die Liga ist einfach unglaublich ausgeglichen. Langenbruck ist ein starker Aufsteiger, wir schauen aber auf uns selbst“, sagt Pilsner.

 

  • SV Geroldshausen (9.) - NK Croatia Großmehring (7.), Sonntag, 15 Uhr: Geroldshausen ist saisonübergreifend seit elf Heimspielen ungeschlagen und baut auch weiterhin auf seine Heimstärke. „Zu Hause wollen wir kämpferisch voll dagegenhalten, damit der Gegner seine Stärken nicht ausspielen kann“, sagt Abteilungsleiter Florian Drexler, der Großmehring nicht als typischen Aufsteiger sieht. „Sie haben eine große individuelle Qualität in ihren Reihen.“ Nach fünf Unentschieden in fünf Spielen täte dem SVG ein Erfolg gut, um die Stimmung zu heben. „Personell fehlen uns aber leider weiterhin wichtige Spieler wie Kevin Spiße, Max Demmel oder Michael Beer.“ Die Gäste aus Großmehring können zum ersten Mal in dieser Spielzeit mit dem kompletten Kader antreten. Zwar waren die Ausfälle in den vergangenen Wochen zahlreich, dies hinderte den Aufsteiger jedoch nicht am Punkten: sechs Zähler aus drei Spielen sind eine ordentliche Ausbeute. „Wir freuen uns auf das nächste Spiel, ich hoffe es bleibt alles fair“, so Abteilungsleiter Mate Pokrajcic.

 

  • TSV Lichtenau (11.) - SV Karlskron (1.), Sonntag, 15 Uhr: Lichtenau musste zuletzt gegen Uttenhofen eine 3:6-Packung hinnehmen. „Das ist jetzt abgehakt. Auch wenn Karlskron Tabellenführer ist, wollen wir punkten und die 3:6-Schlappe endgültig vergessen machen“, so Spielertrainer Dominik Berchermeier. Die personellen Voraussetzungen sind allerdings nicht ideal. So fehlen dem TSV mit Helmut Stefanovici (Urlaub), Matthias Metzler (Knöchel) und Ferdinand Heissler (Ferse und Sprunggelenk) drei Stammkräfte, Heissler droht sogar länger auszufallen. Die Gäste möchten Lichtenau in der eigenen Hälfte einschnüren. „Wir wollen im Zentrum früh stören und sie nicht spielen lassen“, meint Karlskrons Spielertrainer Sebastian Böhm. Da es bei Lichtenau nicht reibungslos läuft, schätzt er den Kontrahenten verunsichert ein. „Das müssen wir ausnutzen.“ Beim SVK fehlen Thomas Schwarzbauer, Rudi Tkac, Daniel Mayer und Richard Tkac.

 

  • SV Hundszell (6.) - SV Zuchering (3.), Sonntag, 15 Uhr: „Wenn wir oben dranbleiben wollen, zählt nur ein Sieg. Ansonsten treten wir auf der Stelle“, sagt Hundszells Spielertrainer Martin Groh. So ist der SVH-Kader bis auf Tim Liesegang (Urlaub) und Ömer Sali (Urlaub) zwar komplett, mit Zucherings Defensive wartet allerdings eine schwierige Aufgabe auf Hundszell. „Sie lassen hinten wenig zu. Da müssen wir unsere Tormöglichkeiten eiskalt nutzen“, fordert Groh. Sein Gegenüber Sebastian Geissler zählt Hundszell zu den stärkeren Teams der Liga: „Wir werden unsere Taktik aber deshalb nicht ändern, schließlich sind wir damit bislang sehr gut gefahren.“ Mit Emil Badri muss der SVZ definitiv auf einen Spieler verzichten, viele andere sind angeschlagen.

 

  • FC Fatih Ingolstadt (12.) - Türkischer SV Pfaffenhofen (14.), Sonntag, 15 Uhr: Beide Teams hatten zu Saisonbeginn Personalprobleme, Fatih Ingolstadt holte aus den vergangenen drei Spielen aber immerhin vier Punkte. Der Türkische SV steht mit einem Zähler am Tabellenende. „Ich schätze sie dennoch stark ein, sie sind halt jetzt in eine ärgerliche Situation geraten. Wir selbst wollen den Schwung mitnehmen“, sagt Fatih-Trainer Denis Dinulovic. Sein Gegenüber Abdullah Uzun will den ersten Dreier einfahren: „Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, der Kader ist personell endlich ziemlich komplett.“ Der TSV-Trainer will durch diszipliniertes Auftreten und organisiertes Stellungsspiel in die Erfolgsspur zurückfinden: „Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft an den überfälligen Erfolg glaubt.“

 

  • FC Geisenfeld (10.) - BC Uttenhofen (2.), Sonntag, 17 Uhr: Geisenfeld galt eigentlich als Aufstiegsfavorit, muss sich derzeit aber mit einem Platz im hinteren Mittelfeld zufriedengeben. Aufsteiger Uttenhofen spielt dagegen dominant und erfolgreich. „Wenn meine Jungs so weitermachen, habe ich keine Angst, dass dieser Lauf endet. Zudem sind wir immer heiß auf drei Punkte“, sagt BCU-Trainer Manfred Manhard mit breiter Brust. Die Aufgabe in Geisenfeld bezeichnet er als schwierig, aber lösbar. „Wir werden dem Gegner mit voller Kraft alles abverlangen.“ Personell kann Manhard wohl aus dem Vollen schöpfen. Geisenfeld möchte die Talfahrt beenden. „Es ist schließlich auch Volksfest und wir wollen feiern“, erklärt der Vorsitzende Matthias Gabler. Die Mannschaft selbst müsse sich endlich wieder auf einfache Tugenden konzentrieren: sauberes Passspiel, Zweikampfstärke und Teamgeist. „Und wir müssen endlich wieder das Tor treffen“, ergänzt Gabler. Julian Haller fehlt beim FCG sicher, Dennis Maier ist fraglich.