Simon Heigl (links) spielt beim FSV Pfaffenhofen
Reichelt
Pfaffenhofen

Kreisliga 1

  • Türkischer SV Ingolstadt (9.) - SV Manching II (4.), Sonntag, 15 Uhr: Noch ist Manchings Zweite Mannschaft ohne Niederlage – der Aufsteiger kommt gut zurecht. In Ingolstadt wartet auf die Elf von Trainer Cenker Oguz aber eine schwierige Aufgabe: „Der Türkische SV hat sehr gute Einzelspieler. Sie spielen aber bisher sehr wechselhaft.“ Im letzten Heimspiel vor zwei Wochen siegte der Türkische SV gegen Spitzenreiter Baar-Ebenhausen mit 5:0, in der Vorwoche gab es dagegen beim VfB Eichstätt II eine deftige 6:1-Pleite. Oguz warnt vor einem emotionalen Spiel: „Darauf müssen wir uns einstellen. Wenn wir ihre Einzelkönner in den Griff kriegen, können wir punkten.“ Manching hat derzeit mit kleinen Sorgen zu kämpfen: „Das will ich aber nicht in den Vordergrund stellen. Wir haben genügend Spieler, die jetzt zeigen können, dass sie eine hohe Qualität besitzen“, fordert Oguz.

 

  • FC Hepberg (13.) - TSV Hohenwart (7.), Sonntag, 15 Uhr: Der TSV hat laut Spielertrainer Roland Baumgärtner mit vielen Verletzungen zu kämpfen. Benjamin Vogt, Manuel Haslauer, Sebastian Herker, Alexander Sengl, Andre Motz und Baumgärtner selbst werden ausfallen. Entsprechend dezimiert geht Hohenwart in das Spiel in Hepberg. Dennoch will Baumgärtner unbedingt punkten, auch wenn die Aufgabe keine leichte wird. „Sie sind schwierig einzuschätzen, hatten bisher biele Ausfälle, was sich aber jetzt wohl geändert hat. Ich hätte sie lieber vor vier Wochen gespielt“, meint er. Hepberg hat vier der bisherigen fünf Partien verloren. Baumgärtner erwartet ein Duell auf Augenhöhe: „Wir müssen von der Leistung und vom Kopf her voll da sein.“

 

  • SV Karlshuld (12.) - TSV Baar-Ebenhausen (1.), Sonntag, 15 Uhr: „Die Trainingswoche war bisher top, alle geben Gas und hauen sich rein“, freut sich TSV-Trainer Christian Krippl. Allerdings wird die Kadersituation zunehmend schlechter: Neben den Langzeitverletzten Pascal Sippl, Tobias Sippl, Maximilian Reichhart und Fabian Zimmermann, fallen nun voraussichtlich auch noch Maximilian Beck und Manuel Breyer aus. „Das ist bei einem eh schon dünnen Kader echt bescheiden“, erklärt Krippl. Karlshuld ist mit nur einem Sieg aus fünf Partien zwar alles andere als gut gestartet, Krippl warnt sein Team dennoch: „Sie sind mit ihrer Offensive um Patrick Palfy und David Ibraimovic keinesfalls zu unterschätzen“, sagt Krippl. Ibramovic ist aktuell mit sechs Treffer der beste Torjäger der Liga. „Daher wären wir mit einem Punkt auswärts absolut zufrieden“, betont der TSV-Coach.

Kreisliga 2

  • FC Langengeisling (3.) - ST Scheyern (2.), Sonntag, 15 Uhr : Mit dem FCL wartet ein „harter Brocken“ auf den STS, wie auch Scheyern Coach Philipp Testera weiß. „Sie sind ein Spitzenteam, sind sehr ballsicher und gerade durch das Zentrum stark.“ Vor allem ein Manko müssen die Scheyrer vor dem Top-Duell abstellen: „Wir müssen von Anfang an im Spiel sein“, sagt Testera. Zuletzt beim Spiel gegen Schwaig, das Testera per Videoanalyse aufgearbeitet habe, sei man 30 Minuten lang nicht in der Partie gewesen: „Das ist heuer oft unser Problem. Wir müssen von der ersten Sekunde na auf dem Platz sein, sonst wird das vom Gegner bestraft.“ Fehlen werden Daniel koller (Urlaub), Daniel Schilling (Arbeit) und Emilio Testera (Sperre). Besonders aufpassen muss der STS auf Stürmer Sebastian Schimschal, der bereits acht Tore erzielt hat: „Er ist ein Top-Stürmer, ein richtig guter Mann. Er bewegt sich ständig zwischen den ketten, sein rechter Fuß ist eine Sensation.“

 

  • FSV Pfaffenhofen (1.) - BC Attaching (4.), Sonntag, 15 Uhr: Für den FSV besteht die große Chance, sich mit einem Erfolg abzusetzen. Derzeit hat der Spitzenreiter drei Punkte Vorsprung auf Scheyern, sogar vier auf Langengeisling und Attaching. Ein Selbstläufer wird das Duell aber nicht: „Attaching ist eine spielstarke Mannschaft mit großem Potenzial“, sagt FSV-Spielertrainer Stefan Wagner. Sorgen muss sich Wagner aber nicht machen, personell ist der FSV bestens aufgestellt, nur Nikolaos Pitsias (Schienbein) und Manuel Andre (Urlaub) fehlen. Für den Trainer bedeutet das die Qual der Wahl, aber auch einen starken Konkurrenzkampf: „Jeder will von Beginn an auf dem Platz stehen. Wenn wir das Feuer, das wir im Training gezeigt haben, mit ins Spiel nehmen, wird es für Attaching schwer“, sagt Wagner selbstbewusst. Besonders stolz ist er auf die Defensivleistung: Zuletzt blieb der FSV dreimal in Folge ohne Gegentor. „Und vorne sind wir immer für ein Tor gut.“