Alte Bekannte: Am Sonntag treffen der Türkische SV um Alexandru Agafitei (links) zum dritten Mal in diesem Jahr auf den FC Geisenfeld und Julian Haller (rechts).
Alte Bekannte: Am Sonntag treffen der Türkische SV um Alexandru Agafitei (links) zum dritten Mal in diesem Jahr auf den FC Geisenfeld und Julian Haller (rechts). In der Relegation zur Kreisliga setzte sich der FCG knapp durch, scheiterte aber eine Runde später. In der Hinrunde siegte der FCG ebenfalls.
Stolle
Pfaffenhofen
Besonders brisant wird das Duell zwischen den Verfolgern BC Uttenhofen und FC Tegernbach.

 

 

Kreisklasse 2

  • MTV Pfaffenhofen (12.) - Croatia Großmehring (6.), Samstag, 14.30 Uhr: Der MTV Pfaffenhofen hat in den vergangenen Wochen viel Selbstvertrauen gesammelt. "Wir müssen vor allem diese Leidenschaft beibehalten. Gegen spielstarke Kroaten zählen Kampf und Willen", sagt MTV-Trainer Markus Ertl, der auf den gleichen Kader wie beim 3:1-Sieg in Tegernbach bauen kann. Zu Großmehring hat er eine klare Meinung: "Ich bin sehr enttäuscht, gerade was sie in den letzten beiden Spielen abgezogen haben." Ertls Aussage bezieht sich auf die Absage der Großmehringer gegen Fatih Ingolstadt sowie auf das 0:6 der Großmehringer gegen den Türkischen SV Pfaffenhofen in der vergangenen Woche, wodurch zwei direkte Konkurrenten des MTV punkteten. Großmehrings Abteilungsleiter Mate Pokrajcic möchte eine Vorstellung wie zuletzt nicht mehr sehen. "So etwas darf man sich einfach nicht erlauben. Auch wenn uns wieder fünf Stammspieler fehlen." Die Kroaten brauchen dringend einen Sieg, um nicht aus dem Dunstkreis der aufstiegsambitionierten Vereine zu fallen.

 

  • TSV Lichtenau (8.) - TSV Reichertshofen (3.), Sonntag, 14.30 Uhr: Heimlich, still und leise mauserte sich Reichertshofen zu einem Team im oberen Tabellendrittel und ist mittlerweile seit sechs Spielen ungeschlagen. Am Sonntag sollen drei weitere Punkte dazukommen. "Wir werden uns darauf konzentrieren, dem Gegner nur wenige Torchancen zu ermöglichen", merkt Spielertrainer Thomas Stadel an. Es gibt einige angeschlagene Akteure, mit Dennis Feuerlein und Dominik Nardozza fehlen zwei Spieler sicher. Lichtenaus Spielertrainer Dominik Berchermeier fordert von jedem seiner Spieler wieder mehr Einsatz. "Die vielen Unentschieden bringen uns einfach nicht weiter. Wir müssen einen Sieg einfahren, um Plätze nach oben gut zu machen", so Berchermeier, der sich zudem kritisch zur Trainingsbeteiligung in den vergangenen Wochen äußert. "Die Einstellung des einen oder anderen lässt zu wünschen übrig." Yannik Bienhaus, Eric Birkhahn und Andreas Eichlinger fallen aus.

 

  • SV Karlskron (7.) - SpVgg Langenbruck (9.), Sonntag 14.30 Uhr: Karlskron musste zuletzt beim Abstiegskandidaten aus Geroldshausen eine empfindlich hohe 2:7-Niederlage hinnehmen. Letztlich war es ein Beweis für die fehlende Konstanz. "Wir haben natürlich einiges gut zu machen und wollen eine Reaktion zeigen. Ich erwarte mir, dass wir an unserer Leistung arbeiten", sagt Spielertrainer Sebastian Böhm. Rudi Tkac fehlt wegen eines Bänderrisses. Bei Langenbruck fällt mit Andreas Thiel, Marco Strasser und Thomas Dauer der komplette Angriff aus, Spielertrainer Patrick Spieler, der vor zwei Jahren noch für Karlskron auflief, freut sich dennoch auf die Partie. "Es wird zwar ein schwieriges Spiel auf tiefem Boden, ich habe aber vollstes Vertrauen in die Spieler, die seit Wochen Leistung zeigen."

 

  • SV Zuchering (5.) - SV Geroldshausen (13.), Sonntag, 14.30 Uhr: Das Heimteam aus Zuchering besticht vor allem durch eine kompakte Defensive, zwei der vergangenen drei Partien gingen aber verloren. "So ist das nun mal, wir wollen das erfolgreiche Jahr 2017 aber definitiv mit einem positiven Gefühl abschließen", sagt Trainer Matthias Zimmermann. Vitus Witty und Zimmermann selbst können allerdings nicht mitwirken. Geroldshausen schaffte in der Vorwoche einen beeindruckenden Befreiungsschlag und schlug Karlskron mit 7:2, alleine im zweiten Durchgang machte der SVG fünf Tore. "Das hat natürlich Rückenwind gegeben. Diesen wollen wir auch in die letzten Spiele des Kalenderjahres mitnehmen", erklärt Abteilungsleiter Florian Drexler. Die Mannschaft wisse um die defensive Stärke der Zucheringer, mit einer ähnlich konsequenten Chancenverwertung wie gegen Karlskron sei aber alles möglich. Personell bessert sich die Situation, viele zuletzt Angeschlagene kehren wohl zurück.

 

  • Türkischer SV Pfaffenhofen (14.) - FC Geisenfeld (1.), Sonntag, 14.30 Uhr: Auf dem Papier kann es nur einen Sieger geben und das sind die Gäste aus Geisenfeld, die mit vier Punkten Vorsprung vor dem BC Uttenhofen an der Tabellenspitze thronen. "Wir sind momentan sehr konstant, das hätte vor ein paar Wochen niemand gedacht. Für uns ist es das letzte Spiel und wir wollen mit einem positiven Gefühl in die Pause gehen", sagt der Vorsitzende Matthias Gabler vor dem Duell gegen den Tabellenletzten, bei dem er mit einem Punkt zufrieden wäre. Lukas Kellermann fehlt, Eyup Aslan kehrt zurück.

 

  • BC Uttenhofen (2.) - FC Tegernbach (4.), Sonntag, 14.30 Uhr: Im Spitzenspiel dieses Spieltags gibt es keinen Favoriten, Uttenhofen hat aber den Heimvorteil und kann zudem wieder auf Giorgi Tsiklauri und Robin Walther zurückgreifen. "Auf heimischem Geläuf rechnen wir uns auf alle Fälle etwas aus, Tegernbach hat in der vergangenen Zeit ja auch nicht gerade viel gepunktet", merkt BCU-Trainer Manfred Manhard an. Bis auf seinen Linksaußen Hannes Frank hat Manhard alle Spieler zur Verfügung. Tegernbach zeigte zuletzt keine schlechten Leistungen, bestrafte sich durch Unaufmerksamkeiten und individuelle Fehler aber selbst. "Das müssen wir abstellen, sonst ist in Uttenhofen nichts zu holen", erklärt Trainer Ignaz Seitle. Personell gibt es keine nennenswerten Ausfälle.

 

  • SV Hundszell (10.) - FC Fatih Ingolstadt (11.), Sonntag, 14.30 Uhr: Beide Teams sind punktgleich, was zu diesem Saisonzeitpunkt nicht unbedingt zu erwarten war. Gerade das Heimteam aus Hundszell ist hinter seinen Erwartungen und spielt bislang keine Rolle im oberen Tabellendrittel. "Gegen Fatih müssen wir unbedingt punkten, um nicht weiter abzurutschen", mahnt SVH-Spielertrainer Martin Groh. Auf den zuletzt schlecht zu bespielenden Plätzen zogen sich seine Spieler einige Blessuren zu, der Kader ist somit noch unbekannt.

 

Kreisklasse 3

  • SV Pulling (10.) - TSV Wolnzach (7.), Sonntag, 14.30 Uhr: Mit 28 Toren aus 13 Spielen stellen die Pullinger eine der besten Angriffsreihen der Liga, allerdings gab es auch schon 40 Gegentore. "Wir müssen wirklich aufpassen, vorne sind sie sehr gefährlich. Da müssen wir ansetzen und sie stoppen", warnt Wolnzachs Trainer Bernhard Schwaiger. Da die aktuelle Personallage mit den Ausfällen von Kevin Schmitt, Günter Held, Kayhan Dincli und Miles Minzenbach sowie den Blessuren von Karl Reisinger angespannt ist, gibt Schwaiger kein festes Ziel für die Partie in Pulling aus.