Pfaffenhofen: Uttenhofen gewinnt Torfestival
Die Nase vorn: Hannes Frank (links) und der BC Uttenhofen setzten sich in einem turbulenten Spiel mit 4:3 gegen den FC Fatih Ingolstadt und Bubacarr Jabbi (rechts) durch. - Foto: Stolle
Pfaffenhofen

Kreisklasse 2

  • BC Uttenhofen - FC Fatih Ingolstadt 4:3 (1:1): "Es war ein hervorragendes Fußballspiel, das aber auch einige ruppige Szenen hatte", sagte Uttenhofens Trainer Manfred Manhard zur Auftaktpartie seiner Elf. Diese lag nach sieben Minuten bereits in Rückstand, als Ingolstadts Ibrahim Demirtas einen Freistoß ins Kreuzeck verwandelte. Der BCU ließ sich aber nicht beirren und kam durch einen verwandelten Foulelfmeter von Hannes Frank (23.) zurück ins Spiel. In der Folge war Uttenhofen am Drücker, ein weiterer Treffer wollte zunächst aber nicht gelingen. Nach 52 Minuten schockte Demirtas den BCU erneut, als er einen weiteren Freistoß versenkte und das 2:1 für Ingolstadt machte. Hannes Frank zeigte aber ebenfalls seine Klasse bei Standardsituationen und machte ebenfalls per Freistoß (58.) das 2:2. Das nächste Tor fiel erneut nach einem Freistoß, wiederum war Demirtas der Torschütze (66.). BCU-Trainer Manfred Manhard beorderte danach Randi Situwe-Ouatoula ins Mittelfeld, der in der 87. Minute das 3:3 erzielte. Uttenhofen drängte auf das nächste Tor, Ingolstadt konnte nichts mehr entgegensetzen und so war es Giorgi Tsiklauri, der kurz vor Schluss den Siegtreffer erzielte (89.). "Die Freude kannte keine Grenzen mehr", zeigte sich auch Manhard glücklich.

 

  • MTV Pfaffenhofen - FC Tegernbach 1:1 (1:0): Bei regnerischem Wetter trennten sich der MTV Pfaffenhofen und der FC Tegernbach mit 1:1. Die leicht favorisierten Tegernbacher starteten nervös in die Partie, der MTV war zunächst besser. "Das Gegentor war dann aber unglücklich", sagte Tegernbachs Abteilungsleiter Florian Pilsner zum Eigentor von Sebastian Helm (25.), der den Ball nach einem Eckball über die eigene Torlinie spitzelte. "Ansonsten war es ein recht ausgeglichenes Spiel", merkte Pilsner zudem an. In der 75. Minute kam Tegernbach zum Ausgleich, als Christoph Ratberger nach einem Steilpass alleine vor MTV-Torwart Max Steiner auftauchte und diesen lässig überlupfte. "Meine Mannschaft hat sich sehr bemüht, alle Vorgaben umzusetzen. Läuferisch und kämpferisch haben wir gegen einen starken Gegner gut dagegengehalten. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, das Ergebnis geht in Ordnung", fasste MTV-Trainer Markus Ertl zusammen.

 

  • TSV Lichtenau - SpVgg Langenbruck 2:2 (0:1): Bis zur 25. Minute überraschte Langenbruck den TSV Lichtenau und hatte die Spielkontrolle inne. "Wir sind gut in die Partie gekommen und haben durch einen schönen Spielzug dann auch das 1:0 gemacht", freute sich SpVgg-Spielertrainer Patrick Spieler zum Tor von Gabriel Niedermeir, der in der 16. Minute eine Hereingabe verwertete. In der Folgezeit übernahm Lichtenau das Kommando, ohne aber wirklich zwingend vor das Tor zu kommen. In der 56. Minute dann der nächste Schock für Lichtenau, als es Foulelfmeter für Langenbruck gab, Spieler verwandelte zum 2:0. "Der war unberechtigt. Das war ärgerlich, denn davor haben nur noch wir gespielt", sagte TSV-Spielertrainer Dominik Berchermeier, der Langenbrucks Torhüter Patrick Diller für einige sehenswerte Paraden hervorhob. In der 58. Minute war dieser aber chancenlos, als Ferdinand Heissler nach Pass von Berchermeier das 1:2 erzielte. Lichtenau drehte weiter auf und machte durch einen Gewaltschuss von Yannick Bienhaus kurz vor Schluss das 2:2 (87.). "Das 2:2 ist gerecht, die Mannschaft hat Moral gezeigt. Allerdings müssen wir an der Chancenverwertung arbeiten", ergänzte Berchermeier. Bei Lichtenau sah Dominik Hartl wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte (85.).

 

  • SV Zuchering - FC Geisenfeld 0:0: Aufsteiger Zuchering trotzte den favorisierten Geisenfeldern einen Punkt ab. "Wir waren einfach schlecht und zu keiner Zeit im Spiel. Zuchering hat uns die Butter vom Brot genommen, wir müssen froh über den Punkt sein", war Geisenfelds Vorsitzender Matthias Gabler enttäuscht von der Leistung seines Vereins. Kurz vor Schluss hatte der FCG auch noch Glück, als Zuchering nur die Latte traf (82.). "Da hatten wir den Sieg auf dem Fuß. Insgesamt war es ein sehr umkämpftes und ausgeglichenes Spiel. Das Unentschieden geht so in Ordnung", war Zucherings Trainer Sebastian Geißler einverstanden mit der Leistung seiner Elf.

 

  • SV Karlskron - SV Geroldshausen 2:2 (0:2): Geroldshausen zeigte eine ordentliche Auswärtsleistung und ging durch zwei Standards in Führung. Zunächst traf Maximilian Huber per Kopf (13.), Christian Koberowsky legte kurz später mit dem Fuß nach (19.). Vorbereiter war jeweils Alexander Schreistetter. "Bis zur 50. Minute hatte Karlskron vermehrt den Ball, wir aber die Torchancen. Unmittelbar vor und nach der Halbzeit hatten wir zwei hundertprozentige Möglichkeiten auf die Vorentscheidung", erklärte Geroldshausens Abteilungsleiter Florian Drexler, der von einer ruppigen, harten und unfairen Partie sprach. Das neue Spielertrainer-Duo des SV Karlskron machte dann die Tore zum 2:2-Ausgleich, zunächst traf Markus Winkler mit einem gewaltigen Schuss aus 18 Metern (51.), Sebastian Böhms Flanke rutschte durch und landete im Tor (75.). "Nach dem Doppelschlag in der ersten Halbzeit waren wir gar nicht mehr im Spiel. Die zweite Halbzeit war besser und es ging nur noch auf das Geroldshausener Tor", sagte Böhm. Beide Seiten hätten am Ende noch einen Foulelfmeter bekommen können, gepfiffen wurde aber nicht.

 

  • SV Hundszell - TSV Reichertshofen 1:2 (0:2): Hundszell fand überhaupt nicht in die Partie und musste durch Dennis Feuerlein (4.) und Thomas Stadel (7.) früh zwei Gegentore hinnehmen. "Wir haben die ersten 25 Minuten komplett verschlafen. Wenn das passiert, musst du als Trainer erst mal schlucken. Die restlichen 65 Minuten waren aber gut, ich mache mir für die weiteren Spiele keine Sorgen", fasste Hundszells Spielertrainer Martin Groh das Spiel zusammen. Er selbst traf kurz vor Schluss (87.) nach Vorlage von Tim Liesegang auf Höhe des Sechzehners ins Tor. "Wie erwartet war Hundszell spielerisch stärker als wir. Hundertprozentige Chancen konnten sie sich aber nicht herausspielen. Kompliment an unsere Abwehr, die Hundszells Offensive gut im Griff hatte", freute sich Reichertshofens Spielertrainer Thomas Stadel über den glücklichen Auswärtssieg "nach aufopferungsvollem Kampf".

 

Kreisklasse 3

  • TSV Wolnzach - TSV Au 0:2 (0:0): In der ersten Halbzeit gab es nur wenige Höhepunkte, beide Teams neutralisierten sich zumeist im Mittelfeld. Wolnzach kam dann besser aus der Kabine, geriet durch ein unglückliches Eigentor von Kevin Schmitt aber in Rückstand (57.). "Schade, wir waren ab der 46. Minute voll da und haben die Zweikämpfe richtig angenommen. Beim 0:2 haben wir zuvor einen Elfmeter verursacht", sagte Wolnzachs Trainer Bernhard Schwaiger, der von einem intensiven Derby sprach. Den Elfmeter für Au verwandelte Stefan Fischer (66.). Nach dem 0:2 drückte Wolnzach auf den Anschluss, rückte aber auch weiter auf und ermöglichte Au Konterchancen. Tore fielen aber keine mehr und so blieb Wolnzach unterlegen.