Der EVR hat unter seinem neuen Trainer Peppi Heiß, den Fans in der Region noch als letztjähriger Torwarttrainer des ERC Ingolstadt bekannt, bereits fünf Vorbereitungsspiele absolviert und dies ausschließlich gegen DEL 2-Mannschaften. In diesen Vergleichen haben die Regensburger eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie stark sie diese Saison einzuschätzen sind. Lediglich eine Niederlage (3:5 gegen Bayreuth) nach 60 Minuten mussten sie hinnehmen. Dem gegenüber stehen ein Erfolg nach regulärer Spielzeit, ebenfalls gegen Bayreuth, zwei Siege gegen Crimmitschau und eine Niederlage gegen Ravensburg, jeweils im Penaltyschießen. Jetzt treffen die Eisbären erstmals auf einen unterklassigen Gegner und gelten in diesem Vergleich natürlich als haushoher Favorit. Zumal die IceHogs erst seit dem vergangenen Wochenende auf dem Eis stehen und seitdem acht harte Trainingseinheiten in den Knochen haben.

Regensburg wird die Partie sicherlich dazu nutzen, vor dem Punktspielauftakt noch einiges auszuprobieren, dennoch wäre alles andere als ein deutlicher Erfolg des Oberligisten eine große Überraschung. Ein Wiedersehen gibt es mit David Felsöci, der vor der Saison von den IceHogs nach Regensburg gewechselt. Im Gegenzug kamen dafür mit Stefan Huber und Steven Maier zwei EVR-Spieler an die Ilm. Im Rahmen dieser Partie wird auch der letztjährige ECP-Kapitän Patrick Landstorfer verabschiedet, der seine Karriere beendet hat und vor seiner Zeit in Pfaffenhofen auch viele Jahre das EVR-Trikot trug.

Zu einem Vergleich Bayernliga gegen Landesliga kommt es dann am Sonntag (17.30 Uhr), wenn der TSV Trostberg an der Ilm gastiert. Ähnlich wie bei den IceHogs mit Gregor Tomasik und Dimitri Kurnosow setzt man auch in Trostberg auf ein Trainerduo, den in Bayernligakreisen bestens bekannten Piskunov-Brüdern Sergej und Alexej. Im Gegensatz zum Regensburg-Spiel gelten die IceHogs in dieser Partie als Favorit, auch wenn Trostberg nicht unterschätzt werden darf.