Er läuft in seiner alten Heimat allerdings nicht als spielender Co-Trainer, sondern als Vizekapitän auf. Manager Roman Plesche berichtet: "Christoph hat wie befreit trainiert, als ob ihm eine Last von den Schultern genommen wurde." Das Burkhard heute von Anfang an aufläuft, steht laut Plesche fest. Alle anderen Positionen seien noch offen. "Wir können nur Spieler gebrauchen, die über sich hinauswachsen wollen." Vor allem in der Defensive. FCP-Boss Konrad Höß sieht den Spielertrainer in der Pflicht: "Hürzeler muss nun beweisen, dass er auch schwierigen Situationen coachen kann." Der 24-Jährige müsse auch Kritik aushalten können und trotzdem seine Leistung bringen, so Höß. Plesche hat wohl zu diesem Zweck den neuen Co-Trainer Florian Dinser installiert: "Florian hat eine ganz andere Stimmung ins Team gebracht. Sein Blick von Außen hilft uns."

Der frühere Zweitligist Burghausen wird von Patrick Mölzl trainiert, der 2013 kurzzeitig auch beim FSV Pfaffenhofen kickte. "Ein sehr kompaktes Team mit vielen sehr guten Fußballern", lobt Höß, der den 3:1-Wacker-Sieg gegen den FC Unterföhring beobachtet hatte. In Burghausen wird FCP-Neuzugang Kasim Rabihic wegen eines Muskelfaserrisses fehlen, der zuletzt krankte Kapitän Thomas Berger ist wieder fit.