Allerdings keinen würdigen. Denn gestern Nachmittag informierte Höß' designierter Nachfolger Roland Küspert (61) unsere Zeitung per SMS: "Die Presse wird nicht zugelassen." Mit Höß war die Aktion nicht abgesprochen. Als er davon erfuhr, war seine erste Reaktion: "Ja spinnen denn die" Höß rief Küspert an und erfuhr von diesem: "Der neue Vorstand wünscht sich das so." Er, Höß, hätte sich damit abzufinden. So berichtete es der 77-Jährige resigniert unserer Zeitung. Wovor seine Nachfolger Angst haben, konnte sich Höß auch nicht erklären. Indes steht heute nicht nur die Neuwahl des Vorstands an, sondern auch eine Satzungsänderung. Bei der soll es wohl um eine mögliche Ausgliederung der Fußballabteilung in eine GmbH gehen. Höß äußerte schon gestern morgen seine Sorgen: "Ich sehe keine rosigen Zeiten auf den Verein zukommen." Der Grund: Manager Roman Plesche und Spielertrainer Fabian Hürzeler streben eine Professionalisierung des Vereins an - unterstützt von Höß-Sohn Reinhard, einem renommierten Münchner Juristen, und dem neuen Vereinsboss Küspert. Um Fußball geht es auch. Die Vereinsmitglieder werden die Details zum Gastspiel des TSV 1860 München am 5. Mai erfahren.