Gerolsbachs Resultate mit vier Remis und vier Niederlagen aus den jüngsten acht Partien sorgen dafür, dass der Aufsteiger nur noch einen Punkt Vorsprung vor der Abstiegszone hat. Dennoch hat Spielertrainer Daniel Stampfl keineswegs vor, nun große Panik ausbrechen zu lassen. "Wir sind neu in dieser Liga und da musst du einfach einkalkulieren, dass es mal eine Phase gibt, in der es nicht so läuft", so der 27-Jährige. Denn schließlich sei es ja auch nicht so, dass seine Truppe auf dem Platz enttäuschen würde. Zuletzt etwa wäre mit etwas Glück ein Remis beim FC Affing drin gewesen, auch wenn am Ende eine 1:2-Pleite stand. "Wir machen seit ein paar Wochen ganz einfach nur immer einen Fehler zu viel, um was zu holen." Dass er mit seinen Gerolsbachern nun eventuell auf einem Abstiegsplatz überwintern könnte, würde Stampfl zwar alles andere als erfreut zur Kenntnis nehmen, allerdings weiß er auch: "Das ist alles nur eine Momentaufnahme." Über dem Strich zu überwintern, sei vor dem finalen Spieltag im Kalenderjahr 2017 dennoch ein Ziel. Und der Tabellenelfte hat es komplett in der eigenen Hand, das zu erreichen. Dafür freilich muss in Rinnenthal ein Sieg her. "Wir wollen mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen, dafür brauchen wir ein vernünftiges Ergebnis am Sonntag", blickt Stampfl dem Gastspiel entgegen, bei dem er einen unangenehmen und abgezockten Gegner erwartet. Personell könnte beim FCG neben den Langzeitverletzten Bernd Probsdorfer, Benny Wendt und Stefan Brunner auch Keeper Sebastian Ickes (Knie) fehlen.