Pfaffenhofen: Geisenfeld gleich Favorit
Mitfavorit: Stürmer Josef Amort und der FC Geisenfeld gelten nach dem Abstieg als Aufstiegsanwärter. ‹ŒArch - foto: Stolle
Pfaffenhofen

Kreisklasse 2

  • TSV Lichtenau - SpVgg Langenbruck, Samstag, 17 Uhr: Für Aufsteiger Langenbruck ist das Spiel gegen Lichtenau gleich ein echter Härtetest. "Der TSV hat sich vor allem offensiv sehr gut verstärkt, wir müssen sie in Schach halten", warnt Langenbrucks Spielertrainer Patrick Spieler vor der Offensive des Gegners. Seiner eigenen Truppe traut er einen Punktgewinn oder auch mehr zu, wenn sie die in den Trainingseinheiten einstudierten Inhalte umsetzt. Phillipp Mayr (Urlaub) und Franz-Josef Kögerl (Knie) fehlen definitiv, der Einsatz von Thomas Dauer steht noch auf der Kippe. "Er ist erst vor kurzem ins Training eingestiegen", sagt Spieler zu dieser Personalie. Lichtenaus Spielertrainer Dominik Berchermeier kann auf fast alle Spieler zurückgreifen, nur Tayfun Erdem (Urlaub) und Alexander Bergmeister (Leiste) fehlen. "Alle fitten Spieler sind zudem gut in Form. Deshalb peilen wir gegen Langenbruck auch drei Punkte an. Der Gegner ist allerdings lauf- und kampfstark, da müssen wir alles dagegenhalten", so Berchermeier. Vor allem auf Stürmer Marco Strasser soll die TSV-Defensive ein Augenmerk legen. "Für einen erfolgreichen Saisonstart wollen wir drei Punkte einfahren", gibt Berchermeier die Richtung vor.

 

  • SV Zuchering - FC Geisenfeld, Sonntag, 15 Uhr: Kreisliga-Absteiger Geisenfeld reist als Favorit zum SVZ. Zwar fehlen sechs Spieler, die Mannschaft von Trainer Frank Falkenburger hat dennoch das spielerische Potenzial, die Partie zu beherrschen. "Wir wollen das Spiel druckvoll und offensiv angehen. Zuchering wird sicherlich mit viel Euphorie ins erste Spiel gehen und hat ein gutes Umschaltverhalten", sagt der Vorsitzende Matthias Gabler. Aufsteiger Zuchering erspielte sich in jedem Testspiel viele Tormöglichkeiten und rechnet sich daher auch gegen Geisenfeld etwas aus. Bis auf den verletzten Kapitän Markus Jonetzko sind alle Mann an Bord. "Wenn wir es schaffen, defensiv gut und kompakt zu stehen, haben wir gegen Geisenfeld eine Chance", meint Trainer Sebastian Geißler.

 

  • SV Karlskron - SV Geroldshausen, Sonntag, 15 Uhr: "Wir peilen einen Sieg an. Es ist das erste Punktspiel und zudem ein Heimspiel, da wollen wir mit einem Dreier starten", sagt der neue SVK-Trainer Sebastian Böhm, der sich das Amt mit Markus Winkler teilt. Vor Geroldshausen hat er Respekt: "Wir wissen um ihre Kampfstärke. Deshalb müssen wir bereits im Mittelfeld die Zweikämpfe gewinnen. Nach vorne baue ich dann auf unsere spielerische Stärke", so Böhm. Mit Dominik Becker, Daniel und Stefan Donaubauer sowie Daniel Mayer fehlen allerdings wichtige Akteure. Geroldshausen war in der vergangenen Saison nicht gerade auswärtsstark und möchte sich jetzt stabiler präsentieren. "Ich sehe Karlskron aber schon als Favoriten. In der Vorsaison haben wir zweimal sehr gut gegen dieses Team ausgesehen, das werden sie aber auch nicht vergessen haben", sagt Abteilungsleiter Florian Drexler. Die Vorfreude innerhalb der Mannschaft sei zu spüren: "Endlich geht es wieder um Punkte." Mit Max Demmel fehlt nur ein Akteur, der Rest ist einsatzbereit.

 

  • SV Hundszell - TSV Reichertshofen, Sonntag, 15 Uhr: Hundszell geht leicht favorisiert in die Partie, hat aber mit Personalproblemen zu kämpfen. Marcel Räthke (Knie), Alex Libeg (Urlaub), Andreas Bell (Urlaub), Ferdinand Schwander (Urlaub) und Johannes Röckl (Knöchel) können beim SVH nicht mitwirken. "Der Rest ist dabei. Vor eigener Kulisse sind drei Punkte das Ziel. Reichertshofen ist eine unangenehme Kampfmannschaft, wir müssen alles in die Waagschale werfen und auf Stürmer Thomas Stadel aufpassen", warnt Spielertrainer Martin Groh vor seinem Pendant auf Reichertshofener Seite. Dieser hat ähnliche Probleme wie sein Hundszeller Kollege. Insgesamt fehlen dem TSV sechs Spieler. Deshalb gibt er die Favoritenrolle gerne an Hundszell ab. "Hundszell spielt um den Aufstieg mit. Wir wären mit einem Punkt zufrieden und werden es mit einer defensiven Ausrichtung versuchen", erklärt Stadel.