Bei den Schwaben ist am vergangenen Wochenende überraschend Trainer Christian Wörns zurückgetreten. Der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, Alexander Frankenberger, ist kurzfristig eingesprungen. FCP-Boss Konrad Höß sieht darin jedoch keinen Vorteil für seine Mannen: "Die Augsburger sind extrem spielstark, egal, wer an der Seitenlinie steht." Beim Dorfklub fehlt Rechtsverteidiger Dennis Liebsch aus beruflichen Gründen. Goalgetter Atdhedon Lushi ist zwar aus Albanien zurück (familiäre Verpflichtungen), wird sich aber wohl hinten anstellen müssen.

Gestern wurde die nächste Runde des Toto-Pokals ausgelost: Der FCP tritt demnach am Mittwoch, 23. August, beim Ligarivalen FC Unterföhring an (19 Uhr). Eine Paarung, die in Pipinsried keine große Freude auslöste. Wenig erfreulich ist auch die Tatsache, dass das BFV-Verbandsgericht die Urteilsverkündung in der Causa Fürth auf nächste Woche verschoben hat. "Völlig unverständlich", schüttelt Höß den Kopf, "die Sache ist glasklar." Die Fürther waren vor zwei Wochen nach einer Spielunterbrechung wegen Gewitters nicht wieder auf dem Rasen erschienen. Höß kündigt schon jetzt an, eine sportjuristische Ebene höher zu ziehen, sollte das Gericht gegen seinen Verein entscheiden.