Nach zwei Ampelkarten gegen die Unterföhringer Arijanit Kelmendi (55.) und Andreas Faber (59.) ging indes die spielerische Linie verloren. Hürzeler erklärte: "Mit der klaren Führung im Rücken und zwei Mann Überzahl geht jeder Fußballer automatisch einen Schritt weniger." Vor der Pause dominierten die Pipinsrieder klar. Auffällig, wie oft sie die Abwehr der Münchner Vorstädter durch weite Diagonalpässe zu düpieren wussten. FCP-Kapitän Thomas Berger bereitete auf diese Weise das 1:0 durch Müller vor (14.). Müller selbst leitete das 2:0 ein, er schlug eine butterweiche Flanke, die Lushi mit einem spektakulären Scherenschlag unter die FCU-Latte donnerte (42.) Kurz vor Schluss machte Emre Arik alles klar (83.). Trotz der Siegesserie verharrt der FC Pipinsried auf Rang zwölf, weil fast alle Abstiegskonkurrenten ebenfalls überraschend zu punkten wussten.

 

FC Pipinsried: Reichlmayr - Achatz, Herzig, Schuster- Berger, Hürzeler, Tosun (63. Burkhard), Segashi - Rabihic (88. Diep), Lushi (68. Arik) - Müller. - Tore: 1:0 Müller (14.), 2:0 Lushi (42.), 3:0 Arik (83.). - Gelb-Rot: Kelmendi (55.), Faber (59.). - Schiedsrichter: Christian Dietz. - Zuschauer: 390.