Deren Neuzugang David Mihajlovic hatte für die Führung vor der Pause gesorgt (36.), FCP-Torjäger Manuel Müller hatte nach dem Seitenwechsel das Spiel gedreht (47., 62.). TSV-Kapitän Philipp Siegwart erzielte kurz vor dem Ende noch den Ausgleich (82.). Dass Pipinsrieds Manager Roman Plesche trotzdem zufrieden war, hatte mit dem schmalen Kader zu tun, der seinem Spielertrainer Fabian Hürzeler zur Verfügung stand. Der FCP war nämlich mit gerade einmal zehn Feldspielern sowie den beiden Keepern Thomas Reichlmayr und Sebastian Hollenzer angetreten. Wobei Co-Trainer Marco Krammel im Notfall wohl seine Trainingshose ausgezogen hätte. Stammkräfte wie Regisseur Kasim Rabihic, Torjäger Atdhedon Lushi und Abwehrstütze Markus Achatz fehlten aus Verletzungsgründen oder krankheitsbedingt.

Beide Teams hätten weitere Treffer verdient gehabt, scheiterten aber jeweils an den sehr guten Torhütern auf beiden Seiten. Der Geisenfelder FCP-Kapitän Thomas Berger meinte hinterher spitzbübisch: "Das war ganz schön anstrengend - aber immer noch besser als trainieren." Plesche lobte die Notelf: "Die Jungs haben unter den gegebenen Umständen eine sehr gute Leistung gezeigt."

Voraussichtlich am kommenden Samstag absolviert der Regionalliga-14. sein letztes Testspiel beim Südost-Landesligisten SpVgg Landshut (14 Uhr). Am 24. Februar (14 Uhr) sind die Pipinsrieder dann zum Pflichtspielauftakt des Jahres beim FC Augsburg II zu Gast.