Gejagter und Jäger: Der FSV Pfaffenhofen und Jochen Geitl (links) stehen derzeit fünf Zähler vor dem ST Scheyern um Lukas Berger (rechts) an der Tabellenspitze.
Gejagter und Jäger: Der FSV Pfaffenhofen und Jochen Geitl (links) stehen derzeit fünf Zähler vor dem ST Scheyern um Lukas Berger (rechts) an der Tabellenspitze. Am Wochenende tritt der FSV in Schwaig, der STS in Moosburg an.
Stolle
Pfaffenhofen

Kreisliga 2

  • FC Sportfreunde Schwaig (8.) - FSV Pfaffenhofen (1.), Sonntag, 15 Uhr: Beim FSV Pfaffenhofen läuft es in dieser Saison einfach. Selbst wenn der FSV, wie in der Vorwoche beim Remis im Derby gegen Scheyern, nicht dreifach punktet, patzt die Konkurrenz. "Die Verfolger haben Punkte liegengelassen, es ist also wieder für uns gelaufen", freut sich Spielertrainer Stefan Wagner. Unter der Woche war zunächst allerdings nur wenig Zug im Training. "Die Luft war ein wenig raus, das ist aber auch mal klar. Im zweiten Training am Donnerstag war es aber wieder super." Vor dem Spiel in Schwaig sei dies auch notwendig. "Der Tabellenstand sagt nichts aus", erklärt Wagner. Schwaig sei vor der Saison einer der Favoriten gewesen, nun kehren einige verletzte Spieler zurück. "Schwaig ist eine harte Nuss." Verzichten muss Wagner auf Stürmer Sebastian Rottenburger (Bänderriss im Sprunggelenk) und seinen Bruder Dominik Wagner (Knie), auch der Einsatz von Heiko Juhra (krank) ist fraglich.

 

  • TSV Moosburg (9.) - ST Scheyern (3.), Sonntag, 15 Uhr: "Es geht jetzt in die entscheidende Phase in die letzten Wochen vor dem Winter", sagt STS-Coach Philipp Testera und fügt an: "Wir wollen nochmal ordentlich Punkte sammeln." Beginnen wollen die Scheyrer damit in Moosburg, ein Gegner, der für Testera schwierig einzuschätzen ist. "Ich habe sie zweimal beobachtet. Einmal waren sie spielerisch stark, das andere Mal hat sie der FSV auseinandergenommen", so das Fazit. Man müsse den TSV "aggressiv bearbeiten". Fehlen werden dabei Daniel Pichler (krank) und Lukas Berger (Bauchmuskelentzündung). Zuversicht macht die Fitness: "Wir haben gegen den FSV gezeigt, dass wir 90 Minuten gehen können", sagt er. "Wenn wir alles reinlegen, können wir auch in Moosburg etwas holen."

 

Kreisliga 1

  • DJK Ingolstadt (4.) - TSV Baar-Ebenhausen (1.), Sonntag, 15 Uhr: Das Ingolstädter Team von Trainer Michael Dittenhauser ist in dieser Saison noch ungeschlagen und hat bisher vier Siege und fünf Unentschieden erzielt. Der Rückstand auf den TSV beträgt fünf Punkte, die DJK hat aber ein Spiel weniger bestritten. Die Baar-Ebenhausener stellen bisher das beste Auswärtsteam der Liga und konnten von den fünf Spielen schon vier gewinnen. Die Ingolstädter haben mit nur sieben Gegentoren in neun Spielen die stabilste Abwehr und mussten nur in einem Spiel mehr als ein Gegentor hinnehmen. "Die DJK ist für mich der Favorit in der Partie. Sie haben eine starke Truppe und mit Michael Dittenhauser einen altbekannten Trainer, der die Mannschaft immer taktisch sehr gut einstellt. Natürlich sind wir aber nicht chancenlos und wollen was mitnehmen", sagt TSV-Abteilungsleiter Mark Arnold. Thomas Wachs ist bei der DJK im Gegensatz zu den Langzeitverletzten diesmal wieder dabei.

 

  • SV Manching II (5.) - TSV Hohenwart (10.), Sonntag, 15 Uhr: Als Aufsteiger steht der SV Manching II mit dem fünften Tabellenplatz bisher sehr gut da. Die Hohenwarter sind dagegen nach gutem Start mittlerweile auf Platz zehn abgerutscht und konnten von den letzten vier Spielen keines gewinnen. Zu Hause haben die Manchinger bisher starke acht Punkte aus vier Spielen erreicht. Die Hohenwarter haben bisher eine ausgeglichene Auswärtsbilanz mit zwei Siegen und zwei Niederlagen (ein Remis). Stabilisieren muss der TSV die Abwehr, denn 22 Gegentore bedeuten gemeinsam mit Schlusslicht Hepberg den schlechtesten Wert der Liga. "Hohenwart ist schwer zu bespielen, da sie körperbetont und mit hohen Bällen agieren. Auch wenn sie nicht ganz so viele Punkte haben, sind sie immer für eine Überraschung gut, wie sie zuletzt beim 0:0 bei Tabellenführer Baar-Ebenhausen gezeigt haben", sagt SV-Trainer Cenker Oguz und fügt an: "Personell müssen wir fast eine ganze Mannschaft ersetzen, können aber immer noch ein gutes Team aufs Feld bringen."

Bei Hohenwart fällt Trainer Roland Baumgärtner wegen einer Absplitterung am Schienbeinköpfchen die komplette Vorrunde aus. Wenigstens Sebastian Herker und Florian Finkenzeller sind diesmal wieder mit dabei. "Die Personallage ist immer noch angespannt. Nach den vier sieglosen Spielen müssen wir diesmal wieder was holen. Der Saisonstart ist zwar noch okay, mehr aber auch nicht", sagt der Sportliche Leiter Michael Hörmann.