Pfaffenhofen: ECP will Siegesserie ausbauen
Noch gar nicht lange her: Erst vor zwei Wochen jubelten die IceHogs - hier Robert Neubauer (rechts) und Thomas Bauer (links) - nach einem deutlichen Sieg gegen Buchloe. Heute Abend kommt es zum Rückspiel in Buchloe. - Foto: Stolle
Pfaffenhofen

Mit zwei überzeugenden Siegen gegen Buchloe und Schweinfurt zum Ende der Hinrunde der Verzahnungsrunde hat der ECP seine Chancen auf den Klassenerhalt zwar deutlich verbessert. Was die Erfolge wert waren, wird sich aber erst im weiteren Verlauf der Runde zeigen. Nun gilt es nämlich für die IceHogs, möglichst nachzulegen und in der Erfolgspur zu bleiben. Eine ganz schwere Aufgabe steht den Pfaffenhofenern in Buchloe bevor. Der ESV, Neunter der Bayernligavorrunde, muss inzwischen mehr denn je um den Klassenerhalt bangen. Nach den beiden jüngsten Niederlagen, darunter auch das 1:7 in Pfaffenhofen vor zwei Wochen, steht Buchloe fast schon mit dem Rücken zur Wand. So werden sich die IceHogs auf einen hochmotivierten Gegner einstellen müssen, der alles dafür tun wird, mit einem Sieg den Anschluss an die ersten drei Plätze zu halten. Doch die IceHogs haben mit ihrem Sieg in Schweinfurt bewiesen, dass nach zuletzt sehr durchwachsenen Auswärtsauftritten auch auf fremdem Eis wieder mit ihnen zu rechnen ist. Eine Abfuhr wie beim 2:11 am Ende der Vorrunde soll es dieses Mal jedenfalls nicht mehr geben.

Etwas gutzumachen gibt es dann am Sonntag, wenn die Pfaffenhofener den ERSC Amberg zum Gastspiel an der Ilm erwarten. Im Hinspiel setzte es nämlich eine 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen. Dabei lieferten die IceHogs über lange Zeit eine ganz schwache Vorstellung und gestatteten den Ambergern so den bisher einzigen Sieg. Dass die Oberpfälzer derzeit nur auf dem letzten Platz liegen, verwundert allerdings etwas. Die Vorrunde der Landesliga Nord beendeten die Amberger nämlich als Tabellenerster. Für die IceHogs jedenfalls zählt in dieser Partie nur ein Sieg, sollen die Chancen auf den Klassenerhalt auch nach diesem Wochenende noch intakt sein. Abzuwarten bleibt noch, ob alle Mann an Bord sein werden. Unter der Woche waren doch einige Akteure gesundheitlich angeschlagen.