In Heimspielen eine Macht: Vincent van Baal (vorne) und der TSV Rohrbach haben in dieser Spielzeit alle drei Heimspiele gewonnen.
In Heimspielen eine Macht: Vincent van Baal (vorne) und der TSV Rohrbach haben in dieser Spielzeit alle drei Heimspiele gewonnen. Auch gegen Kammerberg soll ein Erfolg gelingen.
Stolle
Rohrbach

„Wir haben drei Mal zu Hause gespielt und drei Mal gewonnen. Damit ist klar, wo die Reise hingehen soll.“ Diese Aussage von Trainer Stefan Klos ist klar und deutlich: Die Rohrbacher sind in dieser Saison auf eigenem Platz eine Macht, und diese wollen sie auch gegen Kammerberg bleiben. Drei Spiele, neun Punkte, 9:3 Tore – die Bilanz ist deutlich. Verständlich, dass die Rohrbacher Selbstvertrauen haben. Das hat sich nach dem spielfreien Wochenende zuletzt natürlich nicht geändert.

„Wir haben das Wochenende frei gegeben. Wir hatten einige angeschlagene Spieler, ein paar haben zudem in der Zweiten Mannschaft gespielt“, erklärt Klos. Schon im Vorfeld sei dies vereinbart worden: „Im letzten Jahr gab es solche spielfreien Wochenenden ja nicht. Deswegen haben wir schon frühzeitig kommuniziert, dass wir da auch frei geben und kein Training machen. Die Jungs konnten sich also ein langes Wochenende machen.“ Entsprechend erholt und frisch soll die Mannschaft nun die nächsten Aufgaben bis zur Winterpause angehen. Enes Mete war angeschlagen, hat aber unter der Woche wieder trainiert. Tobias Thoma, der in den vergangenen Wochen ausgefallen war, lief beim Spiel der Zweiten Mannschaft in der Fußball-A-Klasse auf und steuerte ein Tor bei. Neben Thoma haben auch Vincent van Baal, Jerryson Gyabaah und Oliver Duchale bei der Zweiten Mannschaft Spielpraxis gesammelt. Michael Schrätzenstaller, Trainer der Zweiten Rohrbacher Mannschaft, sei zufrieden gewesen mit der Leistung.

Ein Ausfall hat der TSV trotz des spielfreien Wochenendes zu beklagen: Marco Röder hat zwar seine Sprunggelenksverletzung ausgeheilt, noch machen ihm aber die Adduktoren zu schaffen. Unter der Woche habe Röder deswegen nur vorsichtig trainiert. Schmerzfrei sei er noch nicht. Ein Einsatz gegen die SpVgg Kammerberg, gegen die Klos ein „offenes Spiel“ erwartet, kommt noch zu früh.

Dagegen ist Torjäger Duchale ist nach langwieriger Verletzung wieder topfit. Für Klos bedeutet das nun eine Menge an Optionen in der Offensive. Schließlich zeigte sich auch Duchales Sturmkollege Patrick Mack (sechs Tore) bisher sehr treffsicher. „Ich würde es nicht als Luxusproblem bezeichnen. Es wünscht sich doch jeder, zwei solche Stürmer zu haben“, sagt Klos. Nachdem Mack in der vergangenen Spielzeit lange verletzt war, konnte Klos kurz vor Saisonende beide Angreifer gemeinsam aufbieten. „Wir träumen ja schon seit zwei Jahren davon, mit zwei Stürmern zu spielen. Wir müssen für die Zukunft sehen, wie es läuft. In der letzten Saison hat das gut geklappt, da hat Patrick aber auf der Zehner-Position gespielt.“ Und da stehen mit Michael Humbach und Moritz Schapfl ebenfalls zwei hochtalentierte Fußballer bereit. „Da muss man dann schon nachdenken, wie man das regelt. Aber kleine Wehwehchen hat ja immer ein Spieler“, sagt Klos. Außerdem schadet es sicherlich keiner Mannschaft, solche Qualität von der Bank bringen zu können.