Den zweiten Sieg in Serie peilen Simon Oberhauser (links) und der TSV Jetzendorf am Sonntag gegen Moosburg an.
Den zweiten Sieg in Serie peilen Simon Oberhauser (links) und der TSV Jetzendorf am Sonntag gegen Moosburg an. Bei den ersten drei Saisonerfolgen gab es in den darauffolgenden Spielen maximal einen Punkt für den TSV. Nun soll der Auswärtsdreier bei Moosinning aus der Vorwoche vergoldet werden.
Stolle
Jetzendorf

Das 2:0 beim FC Moosinning, der durch die Niederlage von der Tabellenspitze rutschte, war erst der vierte Sieg des TSV Jetzendorf in dieser Saison. Bisher gelang es den Jetzendorfern nie, einen zweiten Dreier folgen zu lassen. Beim vierten Anlauf soll es nun klappen. "Wir wollen den Sieg", sagt Trainer Tarik Sarisakal. Schon direkt nach dem Auswärtserfolg in Moosinning dachte er an das Spiel gegen Moosburg: "Wir müssen uns an dieser Leistung messen lassen. Es bringt nichts, wenn wir jetzt gegen Moosburg nicht nachlegen." Fehlen werden womöglich Benedict Geuenich (krank) und Alexander Schäffler (Oberschenkel). Für beide Teams läuft die Spielzeit insgesamt nicht wie gewünscht. "Sowohl bei Moosburg als auch bei uns hätte es in dieser Saison eigentlich mehr Lichtblicke geben müssen", meint Sarisakal.

Dass die Partie wahrlich kein Selbstläufer wird, stehe dabei aber außer Frage. "Es macht überhaupt keinen Sinn, jemanden zu unterschätzen. Das Spiel gegen Moosinning ist schon wieder abgehakt, es gibt keine Euphoriewelle", sagt Sarisakal. Dabei hilft ein Blick auf die Tabelle: Der TSV steht mit 16 Zählern auf Rang elf, dem ersten Nicht-Abstiegsrang. Moosburg ist als Tabellenletzter zwar vier Plätze hinter dem TSV, aber nur zwei Zähler entfernt, hat ebenfalls vier Spiele gewonnen - unter anderem das Hinspiel mit 3:2, als Jetzendorf auch ein Doppelpack von Markus Kurzhals nicht half.

"Moosburg ist kampfstark, so haben sie zuletzt auch Erding besiegt. Wir wissen das noch aus dem Hinspiel, da waren wir nicht auf der Höhe", warnt Sarisakal. Doch genau in diesen Belangen hat sich sein Team zuletzt in Moosinning gesteigert: "Wir waren zu 100 Prozent konzentriert und in den Zweikämpfen präsent", lobt er. Mit dem zusätzlichen spielerischen Elan soll der FCM geschlagen werden. "Wir müssen mit dem absoluten Selbstvertrauen in die Partie gehen, aber auch mit genügend Respekt vor dem Gegner", so der Trainer.

Vor den beiden letzten Heimspielen in diesem Jahr gegen Moosburg am Sonntag und Karlsfeld am kommenden Wochenende fordert Sarisakal: "Wir müssen in den letzten beiden Spielen vor der Pause noch einmal ranklotzen." Der Trainer verweist damit auch auf die enge, ausgeglichene Tabellensituation in der Bezirksliga: Den Tabellenachten Lohhof trennen nur sechs Punkte vom Tabellenletzten. "Jede Mannschaft, die eine Serie hinlegt, verschafft sich Luft. Genauso gut rutscht man aber eben unten rein." Das gelte es nun zu verhindern - am besten mit dem Start einer eigenen Serie.