Zuletzt gewann der TSV das Spitzenspiel gegen den FC Sandersdorf mit 2:1.

Bis vorige Saison trainierte der Karlshulder Thomas Wachs die Oberbayern aus dem Landkreis Pfaffenhofen. Der 38-Jährige hat seinen Job vor wenigen Monaten aber aus privaten Gründen selbst zur Verfügung gestellt und wurde von Christian Krippl auf der Kommandobrücke abgelöst. Wachs hatte den TSV im Sommer 2015 als frischgebackenen Bezirksliga-Aufsteiger übernommen und ist mit ihm gleich als Tabellenletzter sang- und klanglos abgestiegen. In der zurückliegenden Spielzeit erreichte er mit seinem Team nach einer enttäuschenden Vorrunde doch noch den siebten Rang - in der Rückrundentabelle lag der TSV auf Platz drei, auch weil wieder erfolgreich auf eine Dreierkette umgestellt wurde.

"Christian Krippl kommt bei der Mannschaft sehr gut an. Er setzt die gute Arbeit von Thomas Wachs fort und lässt auch das gleiche System spielen", sagt Abteilungsleiter Mark Arnold. Als Saisonziel wurde Platz drei bis fünf ausgegeben. "Nach der guten Rückrunde sind wir sehr optimistisch. Wir dürfen nur den Start nicht verschlafen", hatte Arnold vor dem ersten Punktspiel gesagt. Mit drei Siegen aus drei Spielen legten seine Schützlinge dann auch einen Traumstart hin und stehen seitdem an der Spitze, auch wenn man bei der 0:5-Pleite gegen den Türkisch SV Ingolstadt gehörig unter die Räder kam. Doch die Baar-Ebenhauser erholten sich schnell von dieser Klatsche und kehrten mit dem knappen Sieg über Sandersdorf gleich wieder zurück in die Erfolgsspur.

"Auf uns wartet eine sehr schwere Aufgabe. Aber auch gegen Baar-Ebenhausen wird es nicht - wie schon in der Vorwoche gegen Gerolfing - unser Anspruch sein, dass wir die spielbestimmende Mannschaft sein müssen. Wir wollen mit Kampf dagegenhalten und dem Gegner das Leben so schwer wie möglich machen", sagt Peter Krzyzanowski. Der 39-Jährige sieht seine Truppe freilich nur in der Außenseiterrolle. "Wir wollen trotzdem nichts unversucht lassen. Das hat man auch gegen Gerolfing schon gesehen, dass sich die Jungs nicht aufgegeben und weiterhin alles probiert haben. Das wollen wir auch gegen den Spitzenreiter so machen", so der Karlshulder Trainer.

Tore scheinen in diesem Spiel garantiert zu sein. In den vergangenen zehn Aufeinandertreffen gab es nur eine Nullnummer, ansonsten fielen immer Treffer en masse - im Schnitt waren es 4,55 Tore pro Spiel. In der Vorsaison trennten sich der SVK und der TSV 2:2- und 5:5-Unentschieden. Haderten die Donaumösler seinerzeit noch mit der Punkteteilung, wären sie in der momentanen Lage jedoch hocherfreut.