Trägt ab sofort rot: Christoph Fieber (rechts, hier noch im Trikot des BSV Neuburg) bildet mit seinem Bruder Stephan das neue Spielertrainer-Duo des SC Feldkirchen.
Trägt ab sofort rot: Christoph Fieber (rechts, hier noch im Trikot des BSV Neuburg) bildet mit seinem Bruder Stephan das neue Spielertrainer-Duo des SC Feldkirchen.
Mattick
Die Kicker aus dem Süden Neuburgs vom SC Feldkirchen treffen in ihrer Spielklasse auf lediglich zehn Konkurrenten im Kampf um drei Aufstiegsplätze. Diese sind jedoch (noch) nicht das erklärte Ziel.

 

Nachdem der SCF die vergangene Spielzeit aufgrund der großen Verletzungsmisere auf dem unbefriedigenden zwölften Rang beendet hat, soll in dieser Saison vieles besser laufen. Die Brüder Christoph und Stephan Fieber vom BSV Neuburg folgten auf Georg Held als Spielertrainer-Duo. Mit Manuel Berger, Dominic Schmidtner und Rohulla Hazara nahmen die Fiebers gleich drei Spieler mit von der Grünauer Straße. Ergänzt wird die Liste der Zugänge durch die Rückkehrer Benjamin Bauch (SV Wagenhofen) und Maximilian Oswald (SV Karlshuld II). Dem gegenüber stehen die Abgänge Helds sowie Thomas Balbierers, Herwig Löschs und Denis Wychowaniecs.

Christoph Fieber erklärt die Stabilisierung der Defensive als Hauptziel der neuen Saison. Ein Blick auf die Statistik zeigt: Mit 87 Gegentoren war man in der letzten Spielzeit die Schießbude der Neuburger B-Klasse. Mit der Vorbereitung ist der 27-Jährige zufrieden. Nun wird es am Sonntag ernst. Um 15 Uhr gastiert die DJK Sandizell auf dem Feldkirchener Sportplatz. Die Rechenauer-Elf konnte sich in der Sommerpause gut verstärken und strebt eine Platzierung in den Top fünf an. Auch Fieber sieht die DJK als mögliche Überraschungsmannschaft und erwartet daher ein schweres Spiel. „Dennoch gehen wir mit dem Ziel, drei Punkte einzufahren, in die Partie. Personell sieht es am Wochenende gut aus.“ Mit dabei ist dann auch der alte und neue Spielführer Mario Schmidt. Mit dem ehemaligen Torhüter ist Fieber sehr zufrieden: „Mario übernimmt zu jedem Zeitpunkt Verantwortung. Er führt die Mannschaft und baut sie in schwierigen Situationen auf. So einen Spielführer wünscht sich jeder Trainer.“