Karlshuld: Schwer einzuordnen
Für Karlshulds Trainer Peter Krzyzanowski steht fest, dass in den kommenden Wochen noch viel Arbeit wartet. - Foto: N. Dengler
Karlshuld

DIE VORBEREITUNG

15 Trainingseinheiten standen auf dem Plan. Bei der ersten lockeren Übungseinheit waren die Neuzugänge auch den zahlreichen Fans vorgestellt worden. Danach ging es intensiver zur Sache, jeder Akteur wollte sich für einen Platz in der Ersten Mannschaft empfehlen. "Mir war von Anfang an wichtig, dass jeder eine echte Chance bekommt, sich zu zeigen und aufzudrängen", sagt Trainer Peter Krzyzanowski. Deshalb sei in den Testspielen auch mit vielen wechselnden Formationen agiert worden. "Im Grunde genommen ist die Vorbereitung genauso gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe", resümiert der 39-Jährige.

 

DIE TESTSPIELE

Gegen den Bezirksligisten Kissinger SC verlor der SVK mit 1:4. Siege gab es gegen den FC Ehekirchen (3:0), den SV Echsheim-Reicherstein (9:1) und den TSV Burgheim (5:3). Dazwischen nahmen die Donaumösler mit bescheidenem Erfolg am Raiffeisencup (6. Platz) und am Donaumoos-Wanderpokal (Aus im Achteilfinale) teil. "Für Karlshuld haben diese beiden prestigeträchtigen Turniere einen hohen Stellenwert, deshalb ist das Abschneiden schon enttäuschend. Mir war aber wichtig, dass viele Spieler zum Einsatz kommen und wir auch etwas ausprobieren können", sagt der SVK-Coach.

 

DER KAPITÄN

Das Trainerteam schlug der Mannschaft drei Spieler zur Wahl vor: Tobias Eckl, Max Seitle und Matthias Stegmeir. Schließlich wurde Seitle von seinen Kameraden zum Spielführer gewählt. Krzyzanowski: "Er war in der Vorsaison oft verletzt. Aber er hat sich in der Vorbereitung ins Team gekämpft. Eine Stammplatzgarantie ist die Spielführerbinde aber trotzdem noch lange nicht."

 

DIE NEUZUGÄNGE

16 Spieler von auswärtigen Vereinen schlossen sich im Sommer dem SVK an. Hinzu kamen fünf Jugendspieler, die Seniorenluft schnuppern sollen (wir berichteten). Damit sich die Neuzugänge schnell integrieren, hat der neue Kapitän Max Seitle unter anderem eine Kanufahrt auf der Altmühl von Solnhofen nach Dollnstein organisiert. Davor konnten sich die Mitspieler bei einem gemütlichen Weißwurstfrühstück besser kennenlernen und austauschen. "Ich war überrascht, wie gut die Integration außerhalb des Platzes lief", sagt Krzyzanowski und meint: "Aber auf dem Platz gibt es schon noch einiges zu tun, um die unterschiedlichen Spielertypen mit den verschiedenen Spielphilosophien zu einer Einheit zu formen. Da wartet in den nächsten Wochen noch viel Arbeit auf uns."

 

DER TRAINERSTAB

Markus Mattes, Thomas Wachs, Milan Grujic, Den Lovric und Aleksandar Dmitrovic: Die Liste der Karlshulder Spielertrainer ist - abgesehen von dem halbjährigen Engagement Tobias Luderschmids - in der jüngeren Vergangenheit lang gewesen. Mit Peter Krzyzanowski wurde nun wieder ein reiner Trainer installiert. Ihm zur Seite stehen der spielende Co-Trainer Claudio Maritato und Torwarttrainer Erich Karl. Um die Reserve kümmert sich Thorsten Möbius. Betreuer ist Hans Meißler. Das Team hinter dem Team wird komplettiert mit Abteilungsleiter Christian Eibl sowie den beiden Sportlichen Leitern Rüdiger Zach und Christian Knöferl.

 

DIE LIGA

Der letztjährige Meister TSV Oberhaunstadt ist - ebenso wie die Absteiger TSV Kösching, TSV Großmehring und FC Geisenfeld - nicht mehr dabei. Der FSV Pfaffenhofen ist in die Kreisliga 2 umgruppiert worden. Neu sind die Absteiger aus der Bezirksliga, der FC Gerolfing und der FC Sandersdorf sowie die Aufsteiger aus der Kreisklasse, der FC Hitzhofen-Oberzell, der SV Manching II und der FC Wackerstein-Dünzing. In der 14er-Liga wird auch am Dienstag, 31. Oktober, gespielt. In die Winterpause geht es am Wochenende des 11./12. November. Das neue Fußballjahr beginnt am letzten März-Wochenende. Die Saison endet einheitlich mit dem 26. Spieltag am Sonntag, 3. Juni 2018.

 

DER AUFTAKTGEGNER

Trainer bei der DJK Ingolstadt ist Michael Dittenhauser, der auch schon für den SVK tätig war. Im Vorjahr belegte die DJK punktgleich mit den Karlshuldern Rang neun. Die Duelle entschieden die Dittenhauser-Schützlinge seinerzeit mit 5:1 und 2:1 für sich. Doch seitdem hat sich viel getan, vor allem im Kader der Donaumösler. "Ich will keinen Druck aufbauen und irgendwelche Zielvorgaben machen, denn wir wissen überhaupt nicht, wo wir stehen. Es kann in beide Richtungen gehen", sagt Krzyzanowski. Ein guter Start sei für das Selbstvertrauen deshalb enorm wichtig.