Mit nur zehn Punkten verabschiedeten sich die Mösler in der vergangenen Saison aus der A-Klasse. Mit ihrem neuen Spielertrainer Daniel Marx gehen die Grün-Weißen nun in der untersten Spielklasse auf Punktejagd. Verstärkung hat man vom ehemaligen Ligarivalen, der TSG Untermaxfeld II, in Person des Torhüters Florian Gläser sowie Andreas Wenger erhalten. Zum Auftakt der neuen Spielzeit traf die Marx-Elf auf Mitabsteiger SV Bertoldsheim. "Das war eines unserer schwächeren Spiele. Der 2:1-Sieg war ziemlich glücklich", erklärt der Übungsleiter. Anschließend reiste man ersatzgeschwächt nach Sandizell und holte sich eine 1:7-Klatsche ab, ehe man "verdient" mit 6:2 bei der Reserve des BSV Berg im Gau die Oberhand behielt. Den dritten Sieg im vierten Saisonspiel feierte der SVL beim 11:1-Auswärtssieg gegen die Münsteraner Reserve. "Der Gegner war nicht so schlecht, wie es das Ergebnis spiegelt. Wir waren einfach effektiv", analysiert der ehemalige Bezirksliga-Spieler.

Und hätte Ludwigsmoos am vergangenen Wochenende gegen die "Zweite" des SV Feldheim nicht mit 3:5 verloren, würden die Donaumösler nach fünf Spieltagen von der Tabellenspitze grüßen. "Wir haben einfach unsere Torchancen nicht genutzt und die Gegentore durch kapitale Fehler selbst verschuldet. An diesem Tag lief einfach alles gegen uns. Eine total unglückliche Niederlage." Mit neun Punkten aus fünf Spielen rangiert der SVL auf Platz zwei. Dennoch spricht Marx (noch) nicht vom Wiederaufstieg. "Wir befinden uns noch in der Findungsphase. Am Ende wollen wir uns in den Top-Fünf wiederfinden." Als Aufstiegsfavoriten sieht der ehemalige Berg im Gauer die DJK Sandizell sowie den BSV Neuburg II und den nächsten Gegner, den SC Feldkirchen.

Den SCF, der nach der Auftaktniederlage gegen die DJK Sandizell die anschließenden drei Spiele für sich entscheiden konnte, sieht Marx als "sehr stark im Kollektiv vorne und hinten sehr ausgeglichen" an. Verzichten müssen die Ludwigsmooser in diesem Topspiel auf Wenger, Sven Meir und Fabian Lauterbach. Hinter dem Einsatz von Daniel Kraus steht noch ein Fragezeichen. Dennoch möchte Marx "auf keinen Fall verlieren. Mit einem Punkt wäre ich in diesem Auswärtsspiel bei einem Aufstiegsanwärter bereits zufrieden. Hierfür müssen wir aber unsere Defensive stabilisieren, Fehler minimieren und schneller umschalten. Denn für ein, zwei Tore sind wir in der Offensive immer gut."

Diese Aussage des Spielertrainers bestätigt auch ein Blick auf die Statistik. Mit 23 erzielten Treffern ist die Offensivabteilung um Sascha Brosi und Steven Seefeldt die torgefährlichste der B-Klasse 1. Die Hintermannschaft zeigte sich mit 16 Gegentoren jedoch (noch) zu löchrig. Der Sieger dieses Topspiels könnte im besten Fall nach diesem Spieltag auf Platz eins klettern.