Ehekirchen: Nur nicht leichtsinnig werden
Auch den FC Lauingen müssen Lukas Ziegler (links) und seine Kameraden vom FC Ehekirchen im kommenden Heimspiel ernst nehmen. ‹ŒArch - foto: Mattick
Ehekirchen

Schröttle warnt allerdings vor Leichtsinn.

 

Mit Volldampf zurück in die Erfolgsspur, heißt es für den FC Ehekirchen nach der unglücklichen 0:1-Niederlage beim Spitzenreiter TSV Gersthofen in der Vorwoche. Statt den Rückstand auf zwei Zähler zu verkürzen, ist er auf acht Punkte angewachsen. "Die Saison ist noch lang. In diesem Spiel fällt mit Sicherheit keine Vorentscheidung", hatte Schröttle bereits vor dem direkten Duell gesagt. Schmerzhaft war die knappe Niederlage dann aber trotzdem.

Am Ende wird wohl die Mannschaft oben stehen, die sich gegen vermeintlich schwächere Gegner aus dem hinteren Tabellendrittel keine Blöße gibt und dort leichtfertig Punkte liegenlässt. Dementsprechend hochkonzentriert will der FCE um Spielführer Sebastian Rutkowski diese Partie vor heimischem Publikum gegen den Tabellen-15. angehen. Der Ehekirchener Spielertrainer Schröttle warnt seine Mannen eindringlich davor, den Gegner zu unterschätzen. "Wir sind der Favorit und wollen gewinnen. Das ist doch klar", sagt er und hebt mahnend den Zeigefinger: "Aber wir müssen die volle Leistung auf den Platz bringen, denn sonst erleben wir ein blaues Wunder." Teils heftige Niederlagen hagelte es für den FC Lauingen aus dem schwäbischen Landkreis Dillingen im bisherigen Saisonverlauf: 1:6 gegen den TSV Hollenbach, 1:5 gegen den TSV Meitingen oder 1:4 gegen den TSV Gersthofen sind nur ein paar Beispiele. Den bis dato einzigen Sieg feierte der FCL beim knappen 1:0-Erfolg über den SC Bubesheim. Schröttle hat die Lauinger bei deren Gastspiel in Gersthofen beobachtet und findet, dass sie dort unter Wert geschlagen wurden. "Sie haben dem TSV lange Zeit Paroli geboten. Meines Erachtens täuscht auch die schlechte Trefferquote, weil sie in der Offensive doch eine gewisse Qualität in ihrer Mannschaft haben", sagt der 25-Jährige, dem der komplette Kader in dieser Begegnung zur Verfügung steht.

Schon nach dem zweiten Spieltag warf bei den Gästen Trainer René Böhm das Handtuch - dem Vernehmen nach war es zu Unstimmigkeiten mit einzelnen Spielern wegen der Aufstellung gekommen. Interimsweise übernahm Kapitän Markus Nsouli die Mannschaft - und inzwischen ist aus der Übergangs- eine Dauerlösung geworden. Denn Nsouli braucht keine Eingewöhnungszeit, er kennt die Mannschaft und das Umfeld. Er ist eine Institution des Vereins, Nsouli schnürt seit jeher seine Fußballschuhe für den FC Lauingen. Aus der Jugend herausgekommen, war er sofort Stammspieler. In bislang 328 Einsätzen traf er 60-mal. "Auch wenn die Ergebnisse noch nicht zufriedenstellend sind, so ist im Training der nötige Zug drin und die Stimmung innerhalb der Mannschaft wieder positiv", sagt Lauingens Sportleiter Joachim Hauf.