Da war der Jubel groß: Die Landesliga-Volleyballer des TSV Neuburg haben beim Heimspieltag zwei Siege gegen Dachau und München gefeiert..
Da war der Jubel groß: Die Landesliga-Volleyballer des TSV Neuburg haben beim Heimspieltag zwei Siege gegen Dachau und München gefeiert.
Reiter/TSV Neuburg
Neuburg

Vor einer vollen Zuschauertribüne in der Parkhalle konnten in zwei engen Spielen wieder zwei Siege erreicht werden. Zunächst traten die Neuburger gegen die SG ASV Dachau/ SV Germering an. Der Rangletzte konnte in den bisherigen Spielen erst drei Tabellenpunkte holen und war somit der Underdog in der Begegnung. Jedoch starteten die Münchner souverän und erwischten die Neuburger kalt. Mit starken Aufschlägen brachten sie die Neuburger Annahme in Bedrängnis und erreichten schnell die Satzführung. Der TSV Neuburg konnte sich bis zum Satzende nicht stabilisieren und gab diesen mit 20:25 ab.

Der zweite Satz wurde wieder ruhiger angegangen und der effiziente Angriff über die Antennen konnte eine klare 18:10-Führung für die Hausherren herausspielen. Konsequent beendete das Neuburger Team diesen Satz mit 25:17. Der dritte Satz verlief bis zum Ende auf Augenhöhe. Der Germeringer Angriff fand zu oft die Lücke im Block und etliche Lobs trafen den Boden, bevor sich eine Neuburger Hand dazwischenschieben konnte. Im Endspurt konnte die Spannung gehalten werden und das Offensivspiel der TSVler führte zum 25:21-Satzgewinn.

Im vierten Satz wollten die Hausherren den Sack zumachen und drei wichtige Tabellenpunkte holen. Bis zum Spielstand von 11:13 war der Satz ausgeglichen - und dann brach aus Neuburger Sicht die Katastrophe los. Die Annahme der Gastgeber begann zu wackeln und der Angriff konnte nicht ins Ziel gebracht werden. Ganze zehn Punkte hintereinander konnte dem Gegner der Aufschlag nicht abgenommen werden, so dass der Satz mit 12:25 plötzlich verloren wurde.

Die ratlosen Neuburger drehten für den Tiebreak ihre Aufstellung. Zuspieler Thorsten Wohlfarth übernahm das Ruder im Endspurt. Dabei wollte man sofort Nägel mit Köpfen machen. Das Spiel der aufstrebenden Germeringer musste sofort unterbrochen werden. Gegen eine enorm starke Feldabwehr mussten sich die Neuburger Angreifer durchsetzen und konnten nur einen kleinen Vorsprung halten. Erst ab dem 11:10-Zwischenstand setzten die Neuburger eine Punktserie bis zum Matchgewinn durch und holten mit einem 3:2-Satzergebnis zwei Tabellenpunkte.

Nach dem kräftezehrenden ersten Spiel musste der TSV Neuburg anschließend das Rückspiel gegen die SG SV SW München/ESV München antreten. Das Hinspiel im November hatten die Hausherren bereits mit 3:1 gewonnen. Der erste Satz wurde fokussiert begonnen und kontrolliert mit 25:19 beendet. Im zweiten Satz kamen die Münchner gut ins Spiel und hielten das Punkteverhältnis bis zum Ende ausgeglichen, so dass der Satz nur mit einem schmalen 25:23 gewonnen wurde.

Im dritten Satz war der Kräfteverschleiß aus dem vorhergehenden Spiel sichtbar. Die Gegner konnten ihre Führung schrittweise ausbauen, während der Neuburger Angriff das Spiel nicht zu drehen vermochte. Mit 17:25 wurde der Satz verloren.

Den vierten Durchgang wollten die Neuburger wieder unbedingt gewinnen, um einen Einzug in den Tiebreak und einen weiteren Verlust eines Tabellenpunktes zu verhindern. Dieses Ziel war über den Satzverlauf nur schwer umzusetzen. Zu oft überwanden die Münchner die wackelige Abwehr der Neuburger. Erst zum Satzende konnte der TSV das Spiel kontrollieren und gewann mit 25:21, was einen 3:1-Gesamterfolg nach sich zog.

Nach diesen zwei Heimsiegen verweilt der TSV Neuburg quasi punktgleich mit dem TSV Königsbrunn an der Tabellenspitze - der kleine Makel. Zum nächsten Spiel müssen die Neuburger am 16. Dezember beim TSV Haunstetten antreten.