Das Team des TSV Neuburg I für diese Saison: (von links) Trainer Alexander Mannweiler, Kapitän Christoph Reiter, Paul Nothaft, Christoph Seifert, Thorsten Wohlfarth, Florian Seifert, Robert Geretshauser, Sebastian Bade, Markus Sailer, Florian Kattinger und Marcel Diegeler..
Das Team des TSV Neuburg I für diese Saison: (von links) Trainer Alexander Mannweiler, Kapitän Christoph Reiter, Paul Nothaft, Christoph Seifert, Thorsten Wohlfarth, Florian Seifert, Robert Geretshauser, Sebastian Bade, Markus Sailer, Florian Kattinger und Marcel Diegeler.
TSV Neuburg
Neuburg

Bereits zu Beginn der Sommerpause wurden für die neue Punkterunde im Bayerischen Volleyballverband die Weichen neu gestellt. Die erste Herrenmannschaft konnte nach ihrer Meisterschaft in der Bezirksliga Oberbayern West Markus Sailer vom Vorjahres-Regionalligisten MTV 1881 Ingolstadt als essenzielle Verstärkung ins Team holen. Der sichere, angriffsstarke Spieler wird die Diagonalposition sowie optional den Außenangriff einnehmen.

Die zweite Herrenmannschaft verlor mit Volleyballurgestein Sigi Zeitler ihre Führung auf und neben dem Spielfeld. Nach 25 aktiven Jahren übergibt er den Posten an den neuen Spielertrainer Alexander Mannweiler, der dieses Jahr nun beide Männerteams durch die Punkterunde lenken wird. Zusammen mit zwei weiteren Spielern der "Ersten" wird auch dieses Team wieder schlagkräftig in der Bezirksklasse 1 Oberbayern starten.

Nach einer erfolgreichen Beachsaison begannen die Spieler der Herrenteams im August mit der Hallenvorbereitung. Nach der ersten Trainingsphase mussten die Mannschaften ihren Spielrhythmus in Vorbereitungsturnieren finden. Die erste Mannschaft richtete ihr alljährliches Herbstturnier in der 30. Auflage aus und konnte sich gegen die fünf Konkurrenten durchsetzen. In der darauffolgenden Woche traten beide Neuburger Teams beim Manchinger Keltencup an und nahmen erneut die beiden Führungspositionen ein. Das dritte und letzte Turnier, der Hasencup bei der DJK Augsburg-Hochzoll, wurde mit einem guten zweiten Platz abgeschlossen. Dort konnte der TSV Neuburg den neuen Landesligagegner TSV Königsbrunn bereits im Finale testen.

Am vergangenen Samstag wurde dann endlich die erste Partie in der neuen Liga bestritten: Die Neuburger mussten beim VfL Großkötz antreten. Als Aufsteiger aus der Bezirksliga Schwaben ist das Team in der gleichen Ausgangsposition wie die Neuburger. Auch waren die Gastgeber der Mannweiler-Truppe nicht ganz unbekannt. Vor einigen Jahren spielte der TSV bereits eine Relegation gegen den VfL. Ein knapper Sieg konnte damals erreicht werden.

Das Spiel begann konzentriert und effizient. Sofort konnte eine knappe Führung durch starke Aufschläge und gute Angriffe erzielt werden. Nur beim Spielstand von 11:7 wackelte das Team kurzzeitig und fiel auf 11:12 zurück, bevor der Satz mit 25:22 beendet wurde.

Der zweite Satz verlief in der ersten Hälfte wieder ähnlich, bevor Markus Sailer mit einer Aufschlagserie sieben Punkte erzielte. Daraufhin wurde der Satz mit einer starken Mannschaftsleistung im Angriffs- sowie Abwehrspiel deutlich mit 25:18 beendet. Im dritten Satz war es über lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen, immer wieder ging ein Team in Führung und musste diese wieder abgeben. Der VfL Großkötz wurde mit seinen Angriffen sicherer und stärker. Stets schlug der Ball hart in der eigenen Hälfte ein. Erst beim Spielstand von 16:16 machten die Neuburger besonders mit Diagonalspieler Markus Sailer Druck und hielten die Vier-Punkte-Führung bis zum Satzende. Mit einem Spielergebnis von 3:0 gingen die Neuburger hochzufrieden aus dem ersten Saisonmatch.

Der zweite Spieltag findet dann zum ersten Mal vor heimischen Publikum statt. In der Parkhalle werden am Samstag, 21. Oktober, ab 14.30 Uhr der TV Planegg-Krailling sowie der TSV Königsbrunn gegen die Neuburger antreten.