Von den schwierigen Bedingungen – das Rennen startete bei leichtem Nebel und einer Temperatur von frostigen drei Grad, es schneite zudem – ließ sich die 29-jährige frischgebackene Bayerische Meisterin vom TSV Lenting nicht beirren. In überlegener Manier beherrschte sie das Feld von 94 Teilnehmerinnen aus 15 Ländern. Mit einer Zeit von 1:13:22 Stunden hatte sie im Ziel dreieinhalb Minuten Vorsprung auf die zweitplatzierte Schweizerin Flurina Heim. Die Strecke war anspruchsvoll, 35 Starterinnen gaben im Laufe des Rennens auf. „Es war das härteste Rennen, was ich jemals gefahren bin“, sagte Ulbrich. Bereits am kommenden Sonntag läuft Ulbrich den Halbmarathon beim Inline-German-Cup in Prag. Der TSV Lenting konnte noch einen weiteren Erfolg verzeichnen. Europameistern der Altersklasse 60 wurde Karin Modauer in 1:41:53 Stunden.