Ingolstadt: Torhungrige Verfolger
Knüppeldick kam es für Christian Beringer (rechts) und den FC Wackerstein-Dünzing, der beim Gastspiel in Gerolfing mit 0:7 unterging. - Foto: Rimmelspacher
Ingolstadt
  • TSV Gaimersheim - SV Karlshuld 4:0 (3:0): Die Anfangsphase verlief ausgeglichen. In der 20. Minute köpfte TSV-Akteur Markus Vollnhals nach einer Ecke knapp vorbei. Nur wenig später klärte Karlshulds Betim Durmishi einen erneuten Vollnhals-Kopfball mit der Hand auf der Linie. Der Sünder sah Rot, und es gab Elfmeter, den Dennis Volk zur Gaimersheimer Führung einschoss (21.). Nach einem Foul an Dennis Hüttinger gab es in der 37. Minute erneut Strafstoß für die Gastgeber. Diesmal verwandelte Spielertrainer Markus Bauer. Nur eine Minute später beförderte Bauer eine Hereingabe von Kresimir Puzic erneut ins Tor. Wieder nur kurz darauf traf Volk auf Zuspiel von Bauer zum vierten Mal für den TSV. Doch das Schiedsrichtergespann verweigerte dem Treffer die Anerkennung. Da Volk meckerte, sah er die Gelb-Rote Karte. Die zweite Halbzeit war dann sehr zerfahren. Karlshuld probierte es meist mit langen Bällen, wurde aber selten gefährlich. Nachdem er von Bauer glänzend von der Mittellinie aus auf die Reise geschickt wurde, erhöhte der eingewechselte Daniel Sierck in der 63. Minute auf 4:0. "Wir waren heute gut drauf und haben verdient gewonnen. Der frühe Platzverweis hat den Sieg für uns sicher begünstigt, aber ich denke, wir hätten auch so gewonnen. In den nächsten Wochen werden wir nun die Trainerverpflichtung für die Rückrunde zum Abschluss bringen. Es wird einen neuen Coach geben", sagte TSV-Abteilungsleiter Marc Willenbockel.

 

  • FC Gerolfing - FC Wackerstein-Dünzing 7:0 (3:0): Den Gastgebern war der Frust der Niederlage in Hitzhofen anzumerken, und so machten sie von Beginn an mächtig Druck. Bereits in der vierten Minute traf Philipp Haunschild nach Vorarbeit von Henry Gabriel mit einem Schuss ins lange Eck zum 1:0. In der 26. Minute unterlief Wackersteins Daniel Beringer per Kopfball nach Flanke von Stefan Schmid ein Eigentor zum 2:0. FC-Spielertrainer Daniel Schachtner sah in der 34. Minute Gelb-Rot. Der Schiedsrichter war der Meinung, er habe eine für ein Foulspiel gegebene Karte nicht beachtet. Stefan Huber nutzte die Überzahl vier Minuten später aus und traf zum 3:0. Fünf Minuten nach dem Wechsel zog Co-Trainer Den Lovric aus 35 Metern ab, und das Leder landete zum 4:0 im Kasten. Erneut Huber erhöhte in der 71. Minute auf 5:0. Eine Viertelstunde vor Schluss machte der eingewechselte Florian Grosz das halbe Dutzend voll. Den letzten Treffer erzielte neun Minuten vor dem Ende Ermin Alagic. Drei Minuten vor Schluss bekamen die Gäste für Sebastian Knie noch eine zweite Gelb-Rote Karte. "Endlich ist bei unseren Angreifern mal der Knoten geplatzt, und sie haben richtig Selbstvertrauen getankt. So gehen wir ganz zufrieden in die Winterpause", war FCG-Trainer Andreas Steinberger von seiner Truppe sehr angetan.

 

  • VfB Eichstätt II - TSV Etting 4:0 (1:0): Das Spiel wurde auf dem neuen Kunstrasen der Eichstätter ausgetragen. Die erste halbe Stunde der Partie verlief relativ ausgeglichen. In der 34. Minute blitzte die Klasse von Marco Witasek aus dem Regionalliga-Kader des VfB auf. Er setzte sich auf engsten Raum durch, passte das Leder mustergültig auf Julian Hollinger, und dessen platzierter Flachschuss schlug unhaltbar für TSV-Torhüter Michael Wegele im Ettinger Gehäuse ein. Die Gäste kamen aber auch gefährlich vor das VfB-Tor, doch VfB-Schlussmann Luca Woloszyn hatte einen Sahnetag erwischt und rettete mehrmals in höchster Not. Auch im zweiten Abschnitt drängten die Gäste zunächst auf den Ausgleich. Mit einer Fußabwehr verhinderte Woloszyn den Einschlag, kurze Zeit später musste sogar der Pfosten für den VfB retten. Nach gut einer Stunde besann sich der VfB auf seine spielerischen Möglichkeiten. Einen Kracher von Marc Steingräber konnte Wegele noch abwehren, Julian Hollinger war jedoch zur Stelle und erhöhte auf 2:0 (70.). Fünf Minuten später passte Steingräber mustergültig in die Mitte, und Benedikt Vollnhals traf zum 3:0. Den Endstand markierte Witasek nach einer Ecke per Hacke (84.). Mit einem Sieg kommende Woche im Nachholspiel gegen den FC Hepberg könnte der VfB als Spitzenreiter überwintern.