nFC Hepberg - DJK Ingolstadt 1:0 (0:0): Mit dem zweiten Sieg in Folge hat der FC Hepberg den letzten Tabellenplatz verlassen und ist durch den 1:0-Erfolg gegen die DJK Ingolstadt bis auf zwei Punkte an den FC Wackerstein-Dünzing herangerückt, der aktuell auf dem Abstiegs-Relegationsrang zwölf liegt. Vor allem dem starken Faruq Lawal im Hepberger Kasten hatte es der FCH zu verdanken, dass die Gäste, die in der ersten Halbzeit ein ansprechendes Spiel zeigten, nicht in Führung gingen. Dann allerdings schwächte sich die DJK selbst: Nach einer Schiedsrichterentscheidung konnte sich der meckernde Ingolstädter Semih Soysal einfach nicht beruhigen - und sah somit innerhalb von 30 Sekunden erst Gelb - und dann Gelb-Rot (45.). "Diese dumme Rote Karte war sicherlich der Knackpunkt, da hat uns Semih einen Bärendienst erwiesen", sagte ein zerknirschter DJK-Coach Michael Dittenhauser. Da bei der DJK einige Spieler angeschlagen in die Partie gegangen waren und Hepberg nun engagierter auftrat, folgte im zweiten Spielabschnitt, was folgen musste: Hepbergs Angreifer Emre Erbas wurde im Strafraum zu Fall gebracht, den anschließenden Elfmeter verwandelte Kapitän Ali Erbas zum 1:0-Siegtreffer für Hepberg (55.). "Respekt an die zehn Jungs, die in der zweiten Halbzeit in Unterzahl aufopferungsvoll gekämpft haben. Leider bestrafen wir uns durch individuelle Fehler immer wieder selbst, ich weiß nicht, was bei einigen im Kopf vorgeht", sagte Dittenhauser. "Wir haben heute sicherlich ein wenig glücklich, aber nicht unverdient gewonnen. Wir haben jetzt ein Zeichen im Abstiegskampf gesetzt, wir geben nicht auf. Und in den kommenden Spielen wollen wir weiter Punkte sammeln", sagte Hepbergs Coach Güngör Gürses nach der Partie.

nSV Karlshuld - FC Gerolfing 2:4 (1:3): Rechtzeitig vor dem Top-Spiel am kommenden Samstag - dann gastiert der TSV Gaimersheim in Gerolfing - hat der FCG wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Auch wenn der Gerolfinger Übungsleiter Andreas Steinberger nach dem Erfolg gegen ersatzgeschwächte Karlshulder "den Sieg nicht überwerten" wollte, zeigte seine Mannschaft gegen den bis dato in der Restrunde noch ungeschlagenen SVK insbesondere in der Offensive eine gute Leistung. Die Gäste-Führung fiel bereits nach 13 Minuten: Einen scharfen Freistoß von Den Lovric beförderte der Karlshulder Johannes Mamo per Kopf in die eigenen Maschen. Nur sieben Minuten später legte der FCG nach: Stefan Huber bediente Artan Halimi durch die Schnittstelle, und der 21-Jährige verwandelte zum 2:0. Abermals nur neun Minuten später war es dann Huber, der auf Vorlage von Halimi den beruhigenden 3:0-Vorsprung für die Gäste herstellte (29.). Doch noch vor der Pause kamen die Gastgeber zum 1:3: Nach einem Einwurf entwischte Michael Hirschmüller der FCG-Abwehr und schoss ein. Nach dem Seitenwechsel schien das Spiel dann noch einmal eng zu werden. Anil Kayrancioglu nickte eine Flanke völlig frei stehend zum 2:3-Anschluss für Karlshuld ein (58.). Doch der eingewechselte Henry Gabriel sorgte schließlich mit dem 4:2 für Gerolfing nach Vorlage von Huber für die Entscheidung (81.). "Unser Kombinationsspiel in der Offensive war heute stark. Dennoch hätten wir drei, vier Torte mehr schießen müssen. Am Samstag wollen wir jetzt im Top-Spiel gegen Gaimersheim nachlegen", sagte FCG-Coach Steinberger.

nSV Manching - FC Wackerstein-Dünzing 4:1 (1:0): "Wackerstein war eine harte Nuss, sie haben es uns sehr schwer gemacht. Wir mussten kämpfen", bilanzierte SVM-Trainer Cenker Oguz. Und dennoch fuhr sein Team den dritten Sieg des Jahres ein. Said Magomedov brachte den SVM mit einem sehenswerten Volleyschuss in Führung (29.), Marc Strasser glich per Freistoß aus (57.). Für wenige Minuten hatten die Gäste Oberwasser, doch Tobias Lang traf ebenfalls per Freistoß für Manching (68.), der SVM blieb letztlich souverän. Christopher Haas (80.) und Ousseynou Tamba (85.) nutzten die Freiräume, Manching vergab noch weitere Chancen.

nFC Sandersdorf - TSV Baar-Ebenhausen 1:0 (1:0): Der TSV aar-Ebenhausen kommt einfach nicht in Form. Auch beim FC Sandersdorf setzte es eine Pleite, die vierte in der Restrunde. Zudem blieb der TSV erneut ohne eigenen Treffer. Das Tor des Tages für die formstarken Sandersdorfer zielte Tobias Neumayer nach 14 Minuten. "Wir sind vom Verletzungspech gebeutelt. Ich kann die Ausfälle gar nicht mehr zählen", sagte TSV-Abteilungsleiter Mark Arnold. So konnte unter anderem Top-Torjäger Felix Olbrich (acht Treffer) aufgrund einer Verletzung nicht mitwirken. Im schlimmsten Fall fällt er bis zum Saisonende aus. "Es ist im Moment eine prekäre Situation. Wir hoffen einfach, dass sich die Personallage bald wieder entspannt", sagte Arnold.

nTSV Gaimersheim - TSV Hohenwart 3:1 (1:0): Gaimersheim startete schwungvoll - und kam rasch zur Führung: Top-Torjäger Markus Bauer war zur Stelle (15.). "Ansonsten war es sehr viel Mittelfeldgeplänkel, das Spiel plätscherte ohne viele Höhepunkte größtenteils so vor sich hin", sagte sagte Hohenwarts Abteilungsleiter Richard Bäuerle. Und weil inmitten des Geplänkels einmal im Hohenwarter, später im Gaimersheimer Strafraum gefoult wurde, fielen die nächsten Treffer zweimal berechtigterweise vom Elfmeterpunkt aus. Dennis Volk erhöhte auf 2:0 (66.), Daniel Liebhardt ließ die Hohenwarter noch einmal hoffen (82.). Der eingewechselte Derk Watermann machte mit seinem Tor zum 3:1 kurz darauf aber alles klar (85.).

nFC Hitzhofen-Oberzell - TSV Etting 3:3 (0:3): "Das fühlt sich für uns wie eine Niederlage an, ganz klar", sagte eine enttäuschte TSV-Abteilungsleiterin Tanja Lange. Die Gäste hatten die erste Halbzeit dominiert, die Treffer von Sebastian Galster (23.) und Alexander Thielmann (27.) fielen nach schönen Spielzügen. Nach einer Ecke erzielte dann Michael Angermüller köpfte dann nach einer Ecke sogar das 3:0 für Etting (39.). Kurz zuvor musste Michael Schmidt nach einer Muskelverletzung ausgewechselt werden - der nächste im Ettinger Lazarett. "Es ist wie verhext, wenn einer zurückkommt, fällt ein ander wieder aus", haderte Lange mit der engen Personaldecke. Diese machte sich anschließend in Halbzeit zwei bemerkbar, als die Kräfte beim TSV nachließen. Die Folge: Zweimal kamen die Ettinger im Strafraum einen Schritt zu spät - Emin Ismaili verwandelte jeweils sicher vom Punkt (58., 82.). Den dritten Treffer für Hitzhofen steuerte der eingewechselte Michael Bittl bei (66.). "Die erste Halbzeit war von uns katastrophal. Am Ende sind wir aber noch mal mit einem blauen Auge davongekommen", bilanzierte Hitzhofens Trainer Michael Olah.

nTürkischer SV Ingolstadt - VfB Eichstätt II 2:2 (2:1): Der Türkische SV bestätigte seine aufsteigende Form und war in Halbzeit eins das bessere Team. Nach einer feinen Kombination ging das Team von Spielertrainer Onur Keskin in Führung: Mentor Haliti schob ein (24.). Nur fünf Minuten später wurde Abdullah Zorlu im Strafraum zu Fall gebracht - und Keskin verwandelte sicher vom Punkt zum 2:0 (29.). Doch nach einem Freistoß verkürzte Patrick Roth noch vor der Pause für die Gäste (43.). Abermals nach einem Standard - diesmal nach einer ecke - köpfte VfB-Akteur Christoph Hollinger zum 2:2-Endstand ein. "Es war am Ende ein gerechtes Unentschieden. Obwohl mich die beiden Gegentore nach Standards ärgern", sagte Keskin.