Manching: Den dritten Sieg in Folge peilen Hakan Düzgün und der SV Manching im Heimspiel gegen Deisenhofen an.
Den dritten Sieg in Folge peilen Hakan Düzgün und der SV Manching im Heimspiel gegen Deisenhofen an.
Rimmelspacher
Manching
Nach den zwei knappen 1:0-Siegen in den Aufsteigerduellen gegen den TV Aiglsbach und den TSV Neuried rechnet sich Trainer Andreas Thomas auch gegen den vorjährigen Tabellenfünften etwas Zählbares aus.

 

Doch auch der FCD hat unter der Woche reichlich Selbstvertrauen getankt, indem er den Regionalligisten VfR Garching mit einem überraschend deutlichen 3:0 in der ersten Runde des bayerischen Totopokals aus dem Wettbewerb warf. Der Sieg dürfte Balsam auf die Seele gewesen sein, denn im Punktspielbetrieb läuft es für die Deisenhofener nicht ganz rund. Mit vier Punkten aus vier Spielen ist der FCD in der laufenden Spielzeit bislang hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Aktuell liegen die Schützlinge von Trainer Peter Schmidt auf dem 13. Tabellenplatz. „Der Start war nicht ideal“, sagt Manchings Trainer Thomas, „aber für uns ist das überhaupt kein Grund, die Deisenhofener zu unterschätzen. Denn es ist bekannt, dass in der Mannschaft richtig gute Qualität steckt.“ Die Oberbayern haben erst vier Spiele absolviert, weil die Partie beim SE Freising kurz nach der Halbzeit wegen eines Gewitters abgebrochen worden. Nach einem 0:0-Unentschieden zum Auftakt gegen den TuS Pfarrkirchen gewann der FCD mit 2:1 beim TSV Kastl – der FC schien sich wie den Vorjahren, als er Fünfter, Zweiter und Fünfter wurde, in der Spitzengruppe festzusetzen. Doch nach zwei überraschenden Niederlagen gegen den SV Erlbach (0:1) und zuletzt den TuS Geretsried (1:3) war die Anfangseuphorie verflogen – und der Blick der Deisenhofener in der Tabelle ist mittlerweile nach unten gerichtet.

Dafür zeigt das Formbarometer des SVM, der die ersten drei Spiele verloren hatte, nach oben. Mit zwei Siegen in den Aufsteigerduellen entfernten sich die Thomas-Schützlinge ein wenig von der Abstiegszone. „Vielleicht gelingt uns gegen Deisenhofen der dritte Sieg. Oder aber es springt zumindest ein Erfolgserlebnis in Form eines Punktgewinns heraus“, hofft der 35-Jährige, der zuletzt die mangelnde Chancenverwertung seines Teams beklagte. Man habe sich das Leben immer selbst schwergemacht, weil versäumt worden sei, mit dem zweiten Treffer den Deckel draufzumachen. „Daran müssen wir arbeiten“, sagt der SVM-Coach und ergänzt: „Nach unseren zwei Siegen können wir mit viel Selbstvertrauen in diese Partie gehen. Wir werden erneut 90 Minuten lang marschieren müssen, wenn wir etwas mitnehmen wollen.“